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Digitaler Zwilling vom Ikea Wien Westbahnhof © Ikea
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Redaktion 01.04.2021

Digitaler Zwilling vom Ikea Wien Westbahnhof

Roboterhund „Spot” zieht seine Runden durch die Baustelle des Ikea Wien Westbahnhof.

VÖSENDORF. Mitten im Herzen Wiens entsteht nicht nur ein höchst nachhaltiges Vorzeigeprojekt, sondern auch das innovativste Einrichtungshaus, das es aktuell in der Ikea-Welt gibt: In Zusammenarbeit mit  G. Klampfer Elektroanlagen GmbH und dem Linzer Start-up qapture GmbH wird ein digitaler Zwilling des Ikea Wien Westbahnhof erstellt. Das Besondere: Ein gelber Roboterhund namens „Spot“ erstellt bei seinen Spaziergängen durchs Gebäude selbstständig die 3D- Laserscans.

„Mit Ikea Wien Westbahnhof verfolgen wir ein visionäres Projekt, das mit zukunftsweisenden Innovationen und den neuesten Technologien gestaltet wird. Die Kooperation mit G. Klampfer Elektroanlagen GmbH und unser vierbeiniger Roboterkollege ‚Spot’ geben uns die Chance, als Vorreiter in der digitalen Gebäudeplanung etwas komplett Neues zu entwickeln“, freut sich Alpaslan Deliloglu, Country Manager und Chief Sustainability Officer bei Ikea Österreich. Günther Hinterberger, CEO G. Klampfer Elektroanlagen GmbH, ergänzt: „Mit Ikea konnten wir unseren Wunschpartner auf der Bauherren- und Betreiberseite gewinnen, denn echten Mehrwert und Nachhaltigkeit kann man nur mit neuen Konzepten und einer gesamtheitlichen Sicht auf die Dinge erreichen.“

„Spot“ vereinfacht Bauprojekt enorm
Als Kooperationspartner haben sich G. Klampfer Elektroanlagen GmbH und das Linzer Start-up qapture GmbH mit Sitz im LIT (Linz Institute of Technology) zum Ziel gesetzt, Bauvorhaben komplett zu revolutionieren: Mithilfe von weiterführenden Systemen, bei denen jedes einzelne Bauteil und darüber hinaus sogar der Freiraum mit Daten verknüpft werden kann – von der Brandschutzklasse einer Tür bis hin zur Vorschrift, wie ein Baum zu beschneiden ist – können digitale Gebäudezwillinge erstellt werden.

„In der Schule haben wir noch gelernt, Baupläne mit Bleistift und Tusche zu zeichnen“, erinnert sich Robert Charuza, Construction Project Manager bei Ikea Österreich, zurück. „Heutzutage arbeiten alle Fachabteilungen – von den Architekten bis hin zur Haustechnik – mithilfe von neuesten Technologien gemeinsam an einem 3D-Gebäudemodell des Ikea Wien Westbahnhof.“

Dabei spielt „Spot“ eine zentrale Rolle: Der mit LiDAR-Sensoren ausgestattete Roboterhund weist definitiv eine bessere Sehkraft als seine realen Verwandten auf – „Spot“ läuft selbstständig vorwiegend im Dunkeln der Nacht die Baustelle des Ikea Wien Westbahnhof ab und erstellt dabei
3D-Laserscans des Gebäudes, um alle Beteiligten mittels BIM-Methode (Building Information Modeling) in Echtzeit über Planungsänderungen und Fortschritte zu informieren.
Die Hauptfunktion von LiDAR-Sensoren besteht darin, im Sichtfeld den Abstand zwischen sich und Objekten zu messen. Die grundlegende Arbeitsweise ist gleich dem Radar-Prinzip.
(red)

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