dm setzt Periodeninitiative fort
© dm/Julia Rotter
Christoph Wiederkehr, Karin Reisinger, Eva-Maria Holzleitner
RETAIL Redaktion 28.09.2026

dm setzt Periodeninitiative fort

dm drogerie markt führt seine österreichweite Initiative für mehr Periodengerechtigkeit im Schuljahr 2026/27 fort.

WIEN. Insgesamt 512 Bildungseinrichtungen erhalten erneut einen kostenlosen Jahresvorrat an Periodenprodukten. Beliefert werden 493 Schulen sowie 19 Hochschulen und Universitäten mit insgesamt 4,3 Mio. Tampons und 1,7 Mio. Binden.

„Mit der Nachbestückung aller teilnehmenden Bildungseinrichtungen führen wir ein Projekt fort, das jungen Menschen den Alltag erleichtert und gleichzeitig einen offenen Umgang mit dem Thema Menstruation fördert“, sagt Karin Reisinger, Mitglied der dm Geschäftsleitung. Tampons und Binden sollten in Bildungseinrichtungen ebenso selbstverständlich verfügbar sein wie Seife oder Toilettenpapier.
Bereits im vergangenen Schuljahr hatte dm die teilnehmenden Standorte mit Periodenproduktspendern sowie einem Vorrat an Tampons und Binden ausgestattet. Die hohe Inanspruchnahme und positive Rückmeldungen hätten den Bedarf an einem unkomplizierten Zugang zu den Produkten bestätigt. Mit der neuerlichen Belieferung ist die Versorgung für ein weiteres Schuljahr sichergestellt.

Unterstützung erhält die Initiative auch von Bildungsminister Christoph Wiederkehr. „Kein Mädchen soll sich Gedanken machen müssen, ob es sich die notwendigen Periodenprodukte leisten kann oder ob es welche dabeihat“, betont Wiederkehr. Die Fortsetzung des Projekts sei ein Beitrag zu einem modernen und gerechten Bildungsalltag.

Neben der kostenlosen Bereitstellung der Produkte will dm zur Enttabuisierung der Menstruation beitragen. Die Spender sind dazu mit QR-Codes versehen, die zu Informationen über Menstruation und Frauengesundheit führen. Die Inhalte wurden gemeinsam mit Fachleuten und der Redaktion des dm ACTIVE BEAUTY Magazins aufbereitet.

Grundlage der Initiative waren Erkenntnisse aus dem internationalen dm Menstruationsreport. Dieser zeigte unter anderem, dass Menstruation weiterhin häufig ein gesellschaftliches Tabuthema ist und der regelmäßige Kauf von Periodenprodukten insbesondere für junge Frauen eine finanzielle Belastung darstellen kann.

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL