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Feinkostenladen Niederösterreich 2.0 © NLK Reinberger

v.l.n.r.: Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Harald Pollak, Obmann der Niederösterreichischen Wirtshauskultur sowie Tourismuslandesrat Jochen Danninger

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v.l.n.r.: Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Harald Pollak, Obmann der Niederösterreichischen Wirtshauskultur sowie Tourismuslandesrat Jochen Danninger

Redaktion 13.07.2020

Feinkostenladen Niederösterreich 2.0

Die heimische Politik fördert mit dem Projekt „Feinkostladen Niederösterreich“ regionale Partnerschaften.

ST. PÖLTEN. Vom hochwertigen Grundprodukt über die regionale Verarbeitung bis hin zur Präsentation am Teller – die Land- und Gastwirte sind miteinander verbunden. Sie profitieren voneinander. Ergänzen sich. Wie Salz und Pfeffer. Oder Essig und Öl. Um diese starke Partnerschaft zu fördern, wurde vom Land Niederösterreich die Initiative „Feinkostladen Niederösterreich“ ins Leben gerufen. „Ein Projekt, das symbolisch für den Zusammenhalt im Land steht“, sind sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landesrat Jochen Danninger einig.

Tatkräftig unterstützt wird diese Initiative von der Niederösterreichischen Wirtshauskultur sowie „So schmeckt Niederösterreich“, die bereits 2018 über 200 Land- und Gastwirte an einen Tisch gebracht haben. Es wurden Lebensmittel präsentiert, Kontakte geknüpft und Ideen produziert, die mittlerweile umgesetzt werden. „Nur gemeinsam können wir in unserem Land etwas bewegen. Von der Initiative ‚Feinkostladen Niederösterreich‘ profitieren schlussendlich unsere Gäste, die eine nachvollziehbare Produktion sowie unseren hohen Qualitätsanspruch zu schätzen wissen“, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Starke Kooperationen – Landwirt trifft auf Gastwirt
Es entstanden neue, vielschichtige Partnerschaften, die geprägt sind von Vertrauen. Wie der Landwirtschaftsbetrieb Sonnenhof in Nebetenberg bei Wang mit seinen Texas Longhorn-Rindern, der den Landgasthof Stadler in Reinsberg beliefert. Oder die Gilli Mühle in Eggenburg, ein Familienbetrieb, der den Pollaks Retzbacherhof in Unterretzbach mit hochwertigen Leindotterölen versorgt. Darüber hinaus gibt es bestehende Kooperationen, die weiter vertieft werden. Eine langjährige Partnerschaft zeichnet den Hackls Schofstoi sowie den Krumbacherhof in Krumbach in den Wiener Alpen in Niederösterreich aus. In der Landeshauptstadt St. Pölten zählt die regionale Partnerschaft der Familie Sieder (Ratzersdorfer Rind) und der Gaststätte Figl zu den Aushängeschildern. Was immer mehr auffällt: „Die Konsumentinnen und Konsumenten möchten die Geschichte hinter dem Produkt kennenlernen. Die Regionalität und der ehrliche Austausch zwischen Koch und Produzent muss für den Gast spürbar sein“, sagt Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und ergänzt: „Gerade in den herausfordernden Zeiten hat sich herausgestellt, welchen hohen Stellenwert unsere Landwirte für die Nahversorgung haben.“

Ein Stück typisches Niederösterreich
Neben der gesicherten Nahversorgung war und ist auch das Thema Regionalität ein sehr zentrales. Der Großteil der Bevölkerung in Österreich versteht darunter, dass Produkte aus der unmittelbaren Umgebung (72 Prozent) oder dem eigenen Bundesland (59 Prozent) kommen. Das Bewusstsein für die Region steigt kontinuierlich – bei den Wirtinnen und Wirten aber auch bei den Gästen der Niederösterreichischen Wirtshauskultur. Landesrat Jochen Danninger: „Damals wie heute steht diese für ein Stück typisches Niederösterreich. Unsere Wirtshäuser sind Orte des Genusses und der Gemeinschaft, sie sind Botschafter der regionalen Küche und damit unserer heimischen Produkte. Von der Initiative „Feinkostladen Niederösterreich“ profitieren alle. Die konsequente Förderung regionaler Kreisläufe trifft den Puls der Zeit.“ (red)

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