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Henne oder Ei? Delacon

Markus Dedl, Delacon Biotechnik GmbH

Delacon

Markus Dedl, Delacon Biotechnik GmbH

Redaktion 13.10.2016

Henne oder Ei?

Morgen, 14. Oktober, ist Welt-Ei-Tag – Delacon Biotechnik wirft einen Blick auf dieses Nahrungsmittel und auf phytogene Futterzusätze.

STEYREGG. In Österreich legen 6,2 Mio. Hennen 1,8 Mrd. Eier im Jahr. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch in Österreich liegt bei 235 Eiern. Unsere deutschen Nachbarn essen durchschnittlich 233 Eier im Jahr. Was viele nicht wissen: Mit der richtigen Ernährung der Hühner durch den Zusatz rein pflanzlicher Wirkstoffe aus der Natur kann das Ei ein richtiger "Nachhaltigkeitsturbo" sein: für das Tier selbst, den Landwirt, den Menschen und für die Umwelt.
„Bis 2050 wird die Weltbevölkerung von 7,3 Milliarden auf neun Milliarden ansteigen. Die Nachfrage nach Fleisch, Milch und Eiern wird bis dahin um siebzig Prozent steigen. Rund um diese Fakten stellen sich Fragen nach der Sicherheit unserer Lebensmittel, der künftigen Treibhausgas-Emissionen durch Nutztierhaltung, dem möglichst ressourcenschonenden Einsatz von Tiernahrung und nicht zuletzt nach der Wirtschaftlichkeit in der Tiernahrungsproduktion. Unsere rein pflanzlichen Futtermittelzusätze liefern Antworten auf alle diese Fragen“, sagt Markus Dedl, Geschäftsführer der in Steyregg ansässigen Delacon Biotechnik GmbH.

Ei des Kolumbus: Phytogene Futterzusätze
Die Stoffwechselprozesse vom Futtermittel zu tierischem Eiweiß in Form von Milch, Fleisch oder Eiern sind eine Meisterleistung unserer Nutztiere. Während eine Kuh sechs bis acht Kilo und ein Schwein drei Kilogramm Futter braucht für ein Kilo Fleisch, benötigt Geflügel nur zwei Kilogramm Futter, um ein Kilogramm Fleisch oder Eier zu produzieren. Mit rein pflanzlichen Futtermittelzusätzen – im Fachjargon als phytogene Futtermittelzusatzstoffe bezeichnet – lässt sich, so Delacon, dieses Verhältnis optimieren. Tieren, Menschen und der Umwelt werde zudem Gutes getan. Denn passt das Futtermanagement beim Landwirt, wird weniger Futter benötigt und die Nährstoffe aus der Hühnernahrung werden besser verwertet. Stimmt die Verdauung des Huhns und wird das Immunsystem gestärkt, bleibt das Tier länger gesund und produktiv. Die Konsumenten profitieren von der hochqualitativen Eiweißquelle und können sicher sein, dass das Huhn verantwortungsvoll ernährt wurde. Im Wissen, dass pflanzliche Futtermittelzusätze bei Hühnern auch noch die Emission von Treibhausgasen reduzieren, schmeckt das Frühstücksei gleich noch besser.

Niedrigere Emission von Treibhausgasen
Das Beifügen von pflanzlichen Wirkstoffen in das Geflügelfutter bringt viele Vorteile, die der Nachhaltigkeit zuspielen. Werden phytogene Futterzusätze dem Hühnerfutter beigemengt, kann das den ökologischen Fußabdruck um bis zu 4,6 Prozent reduzieren, weil das Futter besser verwertet wird, weniger Ammoniak ausgestoßen und die Stickstoffausscheidung reduziert werden.
Würden in der Europäischen Union alle Legehennen mit dem Delacon-Produkt Biostrong 510 gefüttert, könnte der CO2-Ausstoß um circa 450.000 t reduziert werden. Das entspricht in etwa dem Äquivalent von 40.000 Erdumrundungen mit einem Auto mittleren Verbrauchs! Biostrong ist ein Produkt aus hochkonzentrierten Wirkstoffen, bestehend aus einer Auswahl von Kräutern, Gewürzen, anderen Pflanzen und deren Extrakten, wie beispielsweise ätherischen Ölen. Es wurde von der höchsten europäischen Prüfinstanz, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), als sicher sowie wirksam und effizient für die Ernährung von Lege- und Masthühnern bewertet. (red)

www.delacon.com

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