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Hohe Rohstoff- und Transportkosten lassen Henkel vorsichtiger werden © Patril Stollarz / AFP
© Patril Stollarz / AFP

Redaktion 09.11.2021

Hohe Rohstoff- und Transportkosten lassen Henkel vorsichtiger werden

Ausblick nun am unteren Ende der Prognose.

DÜSSELDORF. Auf dem deutschen Konsumgüterkonzern Henkel lasten hohe Rohstoff- und Transportkosten. Die Düsseldorfer rechnen deshalb damit, bei den Ergebniserwartungen 2021 am unteren Ende der ursprünglichen Prognosebandbreiten zu landen.

Im dritten Quartal schraubte der Hersteller von Pritt, Loctite und Persil den Umsatz um 1,9 Prozent auf rund fünf Mrd. € in die Höhe, organisch wuchsen die Erlöse um 3,5 Prozent, wie Henkel am Montag, 8. November 2021, mitteilte. Ein deutliches Plus verbuchte dabei das Geschäft mit Klebstoffen. Weniger rund lief es dagegen bei Kosmetikprodukten, die ein Umsatzminus verbuchten.

Vorstandschef Carsten Knobel erwartet nun für das Gesamtjahr weiter ein organisches Umsatzwachstum von sechs bis acht Prozent. Die bereinigte Umsatzrendite (EBIT-Marge) soll bei 13,5% liegen - zuvor hatte er noch eine Spanne von 13,5 bis 14,5% in Aussicht gestellt. Für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) bei konstanten Wechselkursen erwartet Henkel nun einen Anstieg im hohen einstelligen Prozentbereich. (APA/Reuters)

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