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Ikeas Rückblick auf ein Jahr Pandemie © APA/Helmut Fohringer
© APA/Helmut Fohringer

Redaktion 18.03.2021

Ikeas Rückblick auf ein Jahr Pandemie

Was in einem Jahr seit dem ersten Lockdown und Homeoffice passiert ist.

VÖSENDORF. Eine Mio. Masken, 700 Plexiglaswände, 400 Bodenmarkierungen später: Ein Jahr ist der erste Lockdown in Österreich am 16. März 2020 her, und Ikea hat einiges investiert, um die Einrichtungshäuser für Kunden und Mitarbeiter zu einem sicheren Ort zu machen. Und nicht nur das: Seit Beginn der Pandemie hat Ikea eine zweistellige Millionensumme unter anderem in die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Weiter- und Ausbildung der Mitarbeiter aufgewendet.

Ikea ist nicht nur die Gesundheit seiner Kunden und Mitarbeiter sehr wichtig, sondern das Unternehmen ist sich auch seiner großen sozialen Verantwortung als Arbeitgeber bewusst. Das schließt einerseits den Erhalt aller Arbeitsplätze in herausfordernden Zeiten wie diesen mit ein – andererseits auch die Weiterbildung aller Mitarbeiter. Konkret wurden deshalb im vergangen Jahr und seit Beginn der Pandemie knapp 26 Mio. € investiert, um einen sicheren Arbeitsplatz für alle zu schaffen. „Für den Zeitraum der Lockdowns haben wir keine Kurzarbeit angemeldet oder staatliche Unterstützungsleistungen beansprucht. Alle Jobs unserer knapp 3.200 Mitarbeiter konnten aus eigener Kraft gesichert werden“, erzählt Alpaslan Deliloglu, Country Manager und Chief Sustainability Officer bei Ikea Österreich. Damit zählt er nur eine der zahlreichen Maßnahmen zur Jobsicherung bei Ikea auf.

Während die Arbeitsmarktsituation pandemiebedingt in Österreich momentan sehr prekär ist, investierte Ikea zum Beispiel 20 Mio. € in die Schaffung neuer Arbeitsplätze und konnte so 400 zusätzliche Mitarbeiter einstellen. „Unsere Mitarbeiter tragen maßgeblich dazu bei, das Einkaufserlebnis für Kunden und Kunden so angenehm und vor allem so sicher wie möglich zu machen. Wir ziehen alle gemeinsam an einem Strang“, so Thomas Hiesberger, Country People & Culture Manager bei Ikea Österreich. „Das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter ist uns bei Ikea sehr wichtig, deshalb fokussieren wir neben der körperlichen auch die mentale Gesundheit unserer Mitarbeiter“, ergänzt er.

Damit die Weiterbildung auch in Zeiten von Corona nicht zu kurz kommt, läuft außerdem seit März das Ikea Leader Program 2021. Auf der Suche nach Talenten mit Sinn für Multichannel-Handel, die für verschiedene Standorte und Arbeitsbereiche in Österreich eingesetzt werden und das Potenzial haben, Ikea Führungskräfte zu werden, investierte das schwedische Unternehmen eine weitere Mio. €.

Investitionen für die Sicherheit
Unter dem Vorsatz „Ikea is a safe place“ hat Ikea Österreich im letzten Jahr gründliche Vorkehrungen getroffen. „Wir möchten, dass unsere Einrichtungshäuser sichere Orte sind, wo unsere Kunden ihren Aufenthalt genießen können und unsere Mitarbeiter geschützt sind“, erklärt Alpaslan Deliloglu 
weiter. Dafür wurde im vergangenen Jahr mit umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen und einem umfassenden Investment in Hygiene und Desinfektion gesorgt.

Um die österreichweit geltenden FFP2-Maskenpflicht einzuhalten, hat Ikea im letzten Jahr über
760.000 MNS- und rund 226.000 FFP2-Masken verbraucht, die den Mitarbeiter und Kunden vom Unternehmen kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Zusammengerechnet ergibt das eine Gesamtsumme von fast einer Mio. Masken.

Für saubere Hände hat Ikea seit Beginn der Pandemie seine Einrichtungshäuser mit 1.234 Desinfektionsspendern, die eine Füllmenge von insgesamt 12.345 l Desinfektionsmittel umfassen, ausgestattet. Gleichzeitig sorgen 400 Sticker in Form von Bodenmarkierungen, die das Einhalten des gesetzlichen Mindestabstandes von zwei Metern erleichtern sollen, für zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen in den Möbelhäusern.
Um ein bedenkenloses Einkaufserlebnis auch weiterhin zu ermöglichen, hat Ikea sein umfangreiches Sicherheitskonzept optimiert und 700 Plexiglaswände in allen Einrichtungshäusern installiert. Das Plexiglas dient als Schutzvorrichtung überall dort, wo der Mindestabstand nicht zu 100% eingehalten werden kann. Das betrifft vor allem den Kassabereich, die Informationsschalter, die Warenrückgabe und die Planungsstudios.

Mitarbeiter als Allround-Talente
Durch die vielen Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus durften sich die Ikea-Mitarbeiter in neuen Bereichen beweisen. Für die Kampagne „Ikea ist a safe place to be“ waren einige Kollegen vor der Kamera zu sehen. Das Ergebnis der insgesamt drei Fotoshootings und vier Videodrehs lässt sich auf zahlreichen Postern in den Einrichtungshäusern sowie auf dem Ikea YouTube Kanal bewundern. Mit der gewohnt schwedischen Herzlichkeit machen die freundlichen Mitarbeiter auf die geltenden Covid-Maßnahmen aufmerksam. (red)

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