Kastner startet am Standort Krems ein Pilotprojekt mit sogenannten nestbaren Rollbehältern. Die neuen Transportbehälter sollen Einwegplastik vollständig vermeiden und gleichzeitig die Logistik effizienter machen.
Die Rollbehälter verfügen über integrierte Gitter, die sich bei Bedarf einklappen lassen. Waren können dadurch ohne die bisher verwendete Wickelfolie gesichert und transportiert werden. Vorteile ergeben sich auch beim Rücktransport: Leere Behälter lassen sich platzsparend ineinanderschieben. Dadurch sinkt das benötigte Transportvolumen, vorhandene Kapazitäten können besser genutzt und unnötige Rückfahrten vermieden werden.
„Nachhaltigkeit bedeutet für uns, Lösungen zu finden, die nicht nur ökologisch sinnvoll sind, sondern auch im täglichen Betrieb funktionieren“, sagt Jörg Grafeneder, Bereichsleiter Zentrale Logistiksteuerung und Projektleiter.
Das Projekt ist Teil der Nachhaltigkeitsinitiative „Aus gutem Grund – Raus aus Plastik“. „Wir sehen darin eine gute Möglichkeit, Plastik einzusparen und gleichzeitig unsere Logistik effizienter zu gestalten“, erklärt Christof Kastner, Geschäftsführer der Kastner Gruppe.
Bewähren sich die neuen Rollbehälter im praktischen Einsatz, ist eine Ausweitung auf weitere Standorte der Kastner Gruppe geplant. Neben weniger Einwegplastik sollen durch das geringere Transportvolumen auch Treibstoffverbrauch und CO₂-Ausstoß reduziert werden.