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„Nachhaltigkeit ist Ährensache“ © Backwelt Pilz

Johannes Pilz

© Backwelt Pilz

Johannes Pilz

Redaktion 23.07.2021

„Nachhaltigkeit ist Ährensache“

Backwelt Pilz setzt auf E-Firmenflotte und Photovoltaik.

SCHREMS. Seit jeher setzt die 2002 gegründete Backwelt Pilz auf heimische Rohstoffe. Diese stammen – wo immer es möglich ist – aus regionalem Anbau: „Wir gehen sorgsam mit den Erträgen der Natur um und erzeugen daraus hochwertigste Lebensmittel, die nicht nur schmackhaft sind, sondern auch zu einem gesunden, vitalen Lebensgefühl beitragen. Die Zutaten stammen Großteils aus der Region. Exzellenter Geschmack, lange Frischhaltung und die gute Bekömmlichkeit sind das Ergebnis“, so Johannes Pilz, Geschäftsführer der Backwelt Pilz.

Nun möchte die Backwelt Pilz den "hohen Stellenwert der Regionalität und Naturverbundenheit" nicht mehr nur in das Produkt-Sortiment weiter einfließen lassen, sondern als "klare, ehrliche und gelebte Unternehmenseigenschaft stärker nach außen hin deklarieren“, wie das Unternehmen verkündet. Um den ambitionierten Ankündigungen so schnell wie möglich Taten folgen zu lassen, wurde mit der Evaluierung umfassender Maßnahmen begonnen. „Wir wollen nicht nur über diese wichtigen Themen sprechen, sondern schnell, effektiv und aktiv handeln. Anhand einer Checkliste haben wir bereits jene in der Vergangenheit erfolgreich umgesetzten Maßnahmen ganzheitlich erfasst und um sinnvolle, zukünftige Vorhaben ergänzt“, so Pilz. So erfolgt aktuell eine schrittweise Umstellung der Firmenflotte auf Elektromobilität bzw. Hybridantriebe. Bis Mitte 2022 soll außerdem die Inbetriebnahme der neuen firmeneigenen Photovoltaik-Anlage abgeschlossen sein. Zukünftig werden somit 10 % des gesamten jährlichen Strombedarfs aus der Kraft der Sonne gewonnen. Bis Ende 2022 werden am gesamten Werksgelände sämtliche Neonröhren mit energiesparenden LED-Lampen ersetzt.

Vom hauseigenen Obstgarten bis zum CO2-neutralen Ökostrom

„Wir sind sehr erfreut darüber, welche nachhaltigen Maßnahmen wir im Laufe der Zeit schon umgesetzt haben. Von dem Einsatz von 100 % CO2- neutralem Ökostrom und der ausschließlichen Verwendung von Recyclingkartons sowie vollständig wiederverwertbaren transparenten PE-Folien über die Anlieferung des Mehls als Lose-Ware im Silowagen sowie vieler anderer Rohstoffe in Mehrweg-Big-Bag-Gebinden bis hin zu kurzen Transportwegen aufgrund vorwiegend heimischer Rohstoffe – wir leisten einen wertvollen Beitrag dazu, die Ökobilanz positiv zu beeinflussen“, ist Pilz überzeugt.

Auch an Bienen und Insekten wird gedacht: Auf dem Firmengelände gibt es neben bepflanzten Grünflächen eine eigene Bienenweide samt Insektenhotel und Bienenstöcken. Den gewonnenen Honig dürfen Besucher direkt verkosten und können eine Kostprobe mit nach Hause nehmen. Darüber hinaus steht ein großzügig angelegter Gartenbereich mit zahlreichen Obstbäumen sowie ein Biotop samt Terrassenbereich als Pausen- und Kreativraum genauso zur Verfügung wie mehrere 22-kW-Schnell-Ladestationen zum Gratis-Laden.

„Der Klimawandel ist nicht mehr wegzuleugnen. Er beeinflusst Ernten und damit auch die Verfügbarkeit von Rohstoffen. Daher wird nachhaltiges Wirtschaften in der Lebensmittelbranche zu einem maßgeblichen Faktor, dem die Backwelt Pilz mithilfe dieser zielbewussten Maßnahmen Rechnung trägt“, resümiert Pilz. (red)

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