WIEN. Die Österreichische Post und das Street-Art-Festival Calle Libre starten eine langfristige Kooperation für Kunst im öffentlichen Raum. Unter dem Leitmotiv „Addressing Tomorrow“ wollen beide Partner urbane Räume aktiv mitgestalten und kulturelle Teilhabe fördern.
Den Auftakt bildet das diesjährige Calle Libre Festival in Wien. Dort werden unter anderem Kunstführungen mit speziell gestalteten Post-Uniformen im Calle-Libre-Design angeboten. In den kommenden Jahren soll die Zusammenarbeit schrittweise auf weitere Bundesländer ausgeweitet werden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Linz: Rund um die Postcity Linz, das ehemalige Logistikzentrum nahe dem Hauptbahnhof, ist für Herbst 2026 ein großflächiges Urban-Art-Projekt geplant. Ziel sei es, temporäre Impulse für Kunst im öffentlichen Raum zu setzen und international sichtbar zu werden.
Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG, erklärt: „Die Post ist seit jeher Teil des öffentlichen Raums. Mit Calle Libre bringen wir Kunst direkt zu den Menschen und denken unsere Rolle als Grundversorgerin weiter.“
Auch Calle-Libre-Kurator Jakob Kattner sieht in der Kooperation großes Potenzial: „Besonders spannend ist dabei, dass wir Orte bespielen können, die Menschen tagtäglich nutzen und erleben. Genau dort kann Kunst Begegnung schaffen, Diskussionen anstoßen und neue Perspektiven auf unsere Städte eröffnen.“
Für die Post ist die Zusammenarbeit Teil einer erweiterten Rolle als moderne Grundversorgerin. Neben Post-, Bank- und Telekommunikationsdienstleistungen versteht sich das Unternehmen zunehmend auch als Mitgestalter öffentlicher Räume. Bereits 2025 gestaltete die Post gemeinsam mit Künstlern im Rahmen des Projekts „Reif für die Gallery“ Briefkästen als Kunstobjekte.
Mit der Kooperation mit Calle Libre soll dieser Ansatz nun langfristig weiterentwickelt werden.
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