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Starkes EBIT-Wachstum im ersten Halbjahr 2023 dank Ausbau des Food-Geschäfts © Christian Schörg
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Redaktion 18.08.2023

Starkes EBIT-Wachstum im ersten Halbjahr 2023 dank Ausbau des Food-Geschäfts

BADEN/BERN. Im ersten Halbjahr 2023 konnte das Schweizer Unternehmen Valora - hierzulande mit dem Bäckereidiskonter BackWerk vertreten - eine deutliche Erholung des Geschäfts verzeichnen. Dazu führten insbesondere verbesserte Kundenfrequenzen im B2C-Bereich – gerade auch in der Kategorie Food –, eine höhere Anzahl an Shops sowie ein Umsatzwachstum im B2B-Geschäft mit Laugenbackwaren. So stieg der Nettoumsatzerlös um +11% auf CHF 1,047 Mrd. (1,094 Mrd. €) und das EBIT um CHF 15 Mio. auf CHF 23 Mio. (24 Mio. €). Zudem setzte Valora eine Foodvenience-Strategie durch den weiteren Ausbau des Verkaufsstellennetzes erfolgreich fort und der höhere Food-Anteil im Kategorien-Mix zahlte sich aus.

Die positive Umsatzentwicklung ist vor allem auf die verbesserten Kundenfrequenzen im B2C-Bereich, die höhere Anzahl an Shops, inflationsbedingte Preiserhöhungen und die höhere Auslastung der B2B-Produktionskapazitäten zurückzuführen. Eine im Vergleich zur Vorperiode höhere Investitionstätigkeit – bedingt durch die Übernahme von Moveri Tankstellenshops und den B2B-Ausbau in den USA – wurde weitgehend durch den verbesserten operativen Cashflow finanziert.

Valora machte auch mit der Umsetzung ihrer Foodvenience-Strategie weitere Fortschritte. Dabei legte sie einen starken Fokus auf den Ausbau des Verkaufsstellennetzes. Gerade auch mit der Integration der Tankstellenshops von Moveri und Oel-Pool kommt Valora wie geplant voran und ist auf gutem Weg, bis Jahresende mit avec Convenience-Marktführerin in der Schweiz zu werden. Zudem hat Valora gemeinsam mit HMSHost die Lancierung von BackWerk an niederländischen Bahnhöfen abgeschlossen und ist jetzt an den zentralen Hochfrequenzstandorten des Landes stark vertreten. In den USA wurde eine zusätzliche B2B-Produktionslinie für Laugenbackwaren errichtet, die im dritten Quartal 2023 in Betrieb gehen wird. Das beliebte Format Frittenwerk expandiert auf dem deutschen Markt erfolgreich weiter. Insgesamt wuchs das Verkaufsstellennetz der Gruppe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um +2.2% auf total 2.784 Verkaufsstellen an.

In den kommenden Monaten wird Valora weiter an der Integration in die neue Muttergesellschaft FEMSA arbeiten. Dabei sollen mittels gegenseitigem Lernen Synergien geschaffen und eine für beide Organisationen vorteilhafte Herangehensweise verfolgt werden. Bis Jahresende werden die letzten in der SBB-Ausschreibung gesicherten Standorte umgebaut sein, sodass dieses Schlüsselprojekt bald abgeschlossen sein wird. Gleichzeitig wird Valora ihre Präsenz in allen Unternehmensbereichen weiter ausbauen und ihre Nachhaltigkeitsinitiativen vorantreiben.

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