Die anhaltende Trockenheit macht der heimischen Kartoffelernte zu schaffen. Kleinere Knollen und geringere Erträge sorgen auch bei der Lebensmittelindustrie für angespannte Erntemengen. Weinbergmaier hält dennoch an österreichischen Rohstoffen fest. Rund 160 Vertragslandwirte liefern jährlich etwa 8.000 Tonnen Kartoffeln für die Tiefkühlprodukte der Marke Bauernland.
„Die Natur produziert nicht nach Normmaß. Die diesjährige Kartoffelernte zeigt einmal mehr, wie stark Witterungseinflüsse unsere heimischen Rohstofflieferanten fordern“, sagt Gerald Spitzer, Geschäftsführer von Weinbergmaier. Gerade in schwierigen Jahren wolle das Unternehmen an seinen heimischen Partnerbetrieben und der österreichischen Herkunft festhalten.
Die Zusammenarbeit mit den rund 160 Vertragslandwirten besteht seit vielen Jahren. Langfristige Lieferverträge sollen den Bauern Planungssicherheit bieten. Auch Christina Mutenthaler-Sipek, Geschäftsführerin der AMA-Marketing, verweist angesichts der Wetterextreme auf die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Verarbeitung und Handel.
Weinbergmaier mit Standorten in Wolfern und Wien erzielte 2025 mit rund 250 Mitarbeitern einen Nettoumsatz von 75,2 Mio. Euro. Das Unternehmen produziert neben Kartoffelprodukten unter anderem Knödel, Strudel, Kaiserschmarrn und Palatschinken und gehört zur Vivatis Holding.
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