RETAIL
Weiterentwicklung von EDI bei Sport 2000 © Sport 2000

Holger Schwarting, Vorstand Sport 2000 Österreich

© Sport 2000

Holger Schwarting, Vorstand Sport 2000 Österreich

Redaktion 05.08.2021

Weiterentwicklung von EDI bei Sport 2000

Automatisierte Daten sorgen beim österreichischen Sportfachhändler Sport 2000 für eine rasche Warenverfügbarkeit – und das off- wie online.

WIEN. #DeinZielvorAugen – dieser Hashtag zieht sich durch die gesamte Kommunikation von Sport 2000 und soll vor allem die sportlichen Ziele seiner Kunden in den Mittelpunkt stellen. Ein Ziel vor Augen hatte das oberösterreichische Unternehmen bisher auch stets, wenn es um die Einführung und Weiterentwicklung von Elektronischem Datenaustausch ging. So hat Sport 2000 bereits 2011 – als Pionier seiner Branche – die Weichen dafür gestellt und auf Standardisierung gesetzt. Das heißt, dass in einem ersten Schritt sämtliche Partner mittels der GS1 Standards GLN (Global Location Number) und sämtliche Artikel mittels GTIN (Global Trade Item Number) bzw. EAN identifiziert wurden. Dieser Schritt eröffnete dem Händler neue Wege, um ans Ziel zu gelangen – hin zu einer raschen und automatisierten Kommunikation sowohl mit externen Lieferanten als auch innerhalb des eigenen Händlernetzes. Und hier konnte Editel über die letzten zehn Jahre voll ihre Stärken einbringen.

Automatisierte Daten dank EDI
Als Teil der von GS1 Austria geführten „EDI-Arbeitsgruppe Sportfachhandel“ wurden zunächst in einem gemeinsamen Prozess Eancom/Edifact-Schnittstellen erarbeitet und zum Einsatz gebracht. Im Vordergrund standen dabei vor allem korrekte Artikelstammdaten, die dank dem elektronischen Preiskatalog PRICAT und dem Wegfall manueller Eingaben stets aktuell und weitestgehend fehlerfrei im System sind. Zu diesem Zweck betreibt Sport 2000 auch ein eigenes, internes „Data Clearing Center“, dessen Fokus auf die Korrektheit dieser Stammdaten und deren Verteilung an die Fachhändler sowie auf die Steigerung des Automatisierungsgrades bei der Abwicklung bestehender Prozesse abzielt. Denn: „Uns war schon damals rasch klar, dass automatisierte Daten für einen reibungslosen Betrieb sorgen und damit auch die Produkte korrekt und ohne manuelle Bearbeitungsschritte für unsere KundInnen rasch verfügbar werden“, so Holger Schwarting, Vorstand Sport 2000 Österreich. Damit nahm die Dynamik ihren Lauf und es wurden weitere Prozesse wie Bestellungen (ORDERS), Auftragsbestätigungen (ORDRSP), Lieferscheine (DESADV) und Rechnungen (INVOIC) umgesetzt. Als Basis für zukünftige VMI-Konzepte (Vendor Managed Inventory), die aufgrund der immer kostspieliger und daher geringer werdenden Lagerflächen künftig noch mehr an Bedeutung gewinnen, dienen schließlich Nachrichtentypen wie Verkaufsdatenberichte (SLSRPT) oder Lagerbestandsberichte (INVRPT).

Der Sprung in den Online-Handel
Wie wichtig diese Automatisierungsschritte für die Sporthandelskette waren, zeigte sich vor allem in der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, um dem steigenden Kundenbedürfnis nach noch rascherer Warenverfügbarkeit nachzukommen. So wagte man 2020 mit shop.sport2000.at auch den Sprung in den Online-Handel, wo korrekte Daten das Um und Auf sind, da sie in Echtzeit zur Verfügung stehen müssen. Ein ebenso erfolgreiches Konzept verfolgt Sport 2000 mit dem „verlängerten Ladentisch“. Damit kann ein Händler, falls ein Artikel im Geschäft nicht lagernd ist, rasch und unkompliziert auf Waren des gesamten Händlernetzes zugreifen, die den KundInnen dann auf dem Postweg übermittelt werden. „Dank EDI weiß bei uns jeder Händler mit nur einem Klick, was, wann und wo verfügbar ist“, zeigt sich Schwarting begeistert. Damit dies auch stets reibungslos funktioniert, braucht es laut ihm „einen verlässlichen EDI-Partner wie Editel, der für uns flexibel und zeitnah neue Lieferanten in den Automatisierungsprozess einbindet und uns bei Innovationen unterstützt.“ Mit diesem „Ziel vor Augen“ wird auch Editel weiterhin für eine sichere Datenkommunikation bei Sport 2000 sorgen. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL