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Doch Renault-Nissan top? © APA/AFP/Charly Triballeau

Renault hat 2017 mit 3,76 Mio. Autos einen Rekordabsatz erzielt – konzernweit wurden sogar 10,6 Mio. Fahrzeuge abgesetzt.

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Renault hat 2017 mit 3,76 Mio. Autos einen Rekordabsatz erzielt – konzernweit wurden sogar 10,6 Mio. Fahrzeuge abgesetzt.

Redaktion 26.01.2018

Doch Renault-Nissan top?

Der französisch-japanische Fahrzeughersteller macht dem VW-Konzern seine Rolle als größter Autobauer der Welt streitig.

PARIS. Die französisch-japanische Allianz aus Renault und Nissan beansprucht den Titel als weltgrößter Autobauer für sich. Mit mehr als 10,6 Mio. verkauften Pkw und leichten Nutzfahrzeugen sei die Allianz laut deren Chef Carlos Ghosn im vergangenen Jahr die führende ­globale Automobilgruppe gewesen.

„Darüber kann es keine weitere Diskussion geben”, sagte Ghosn bei einer parlamentarischen Ausschusssitzung in Paris. Der Manager begründete seinen Anspruch damit, dass die Wolfsburger ihre Lkw-Töchter in der Absatzstatistik mitrechnen, während Renault-Nissan dies nicht tue. Zu dem Bund zählt auch Mitsubishi.

Zahlen der Konkurrenz

Volkswagen hat im abgelaufenen Jahr konzernweit 10,7 Mio. Fahrzeuge zu den Kunden gebracht; in dieser Zahl sind aber auch die Lkw-Töchter MAN und Scania mit gut 200.000 Fahrzeugen enthalten.

Auf Platz zwei dürfte erneut der japanische Erzrivale Toyota gelandet sein. Die Japaner haben im Dezember erklärt, dass sie 2017 mit ihren Marken Toyota, Lexus, Daihatsu und dem Lkw-Bauer Hino einen weltweiten Absatz von 10,35 Mio. Fahrzeugen anpeilen. Für 2018 hat sich Toyota 10,5 Mio. Auslieferungen vorgenommen. (APA)

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