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VW startet E-SUV-Produktion © Volkswagen

Ralf Brandstätter, CEO der Marke Volkswagen, lässt sich im Werk Zwickau zum Start der Serienproduktion des ID.4 die Fertigungslinie im Bereich Türmontage erklären.

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Ralf Brandstätter, CEO der Marke Volkswagen, lässt sich im Werk Zwickau zum Start der Serienproduktion des ID.4 die Fertigungslinie im Bereich Türmontage erklären.

Redaktion 27.08.2020

VW startet E-SUV-Produktion

Nach dem ID.3 geht mit dem ID.4 nun das zweite Modell der ID.-Familie in Serie – 2021 sollen bereits 300.000 Fahrzeuge vom Band laufen.

WOLFSBURG/ZWICKAU. Die E-Offensive von Volkswagen nimmt weiter Fahrt auf: Mit dem Start der Produktion des ID.4 in Zwickau vor wenigen Tagen geht das erste reine Elektro-SUV der Marke in Serie. Die Weltpremiere des ID.4 folgt dann Ende September. Volkswagen unterstreicht damit seine Ambitionen, Weltmarktführer bei der Elektromobilität zu werden. Dafür investiert der Konzern bis 2024 rund 33 Milliarden Euro, davon allein 11 Milliarden in der Marke Volkswagen. Für 2025 rechnet die Marke Volkswagen bereits mit 1,5 Millionen produzierten E-Autos.

„Nach dem ID.3 ist der ID.4 bereits das zweite Modell auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB)“, sagt Ralf Brandstätter, CEO der Marke Volkswagen. „Das Auto wird zukünftig in Europa, in China und später auch in den USA gebaut und verkauft. So skalieren wir die MEB-Plattform rund um die Welt und schaffen die wirtschaftliche Basis für den Erfolg unserer ID. Familie.“

E-Mobilitätsvorstand Thomas Ulbrich: „Wir liegen im Transformationsprozess der Marke Volkswagen in Richtung E-Mobilität voll im Zeitplan. Der erfolgreiche Start der Serienproduktion des ID.4 ist mit Blick auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen in den vergangenen Monaten eine außergewöhnliche Leistung, mein Lob und Dank geht deshalb vor allem an die Mannschaft von Volkswagen in Sachsen und alle Mitglieder des ID-Teams. Wo noch vor kurzem Verbrenner gebaut wurden, läuft jetzt bereit das zweite Modell der ID. Familie vom Band.“

Zwickau spielt für den Systemwechsel in Richtung E-Mobilität eine Schlüsselrolle: Erstmals wird eine große Autofabrik mit Investitionen von rund 1,2 Milliarden Euro komplett auf die Elektromobilität umgerüstet. Alle Umbauten werden plangemäß dieses Jahres abgeschlossen sein. Im ersten vollelektrischen Produktionsjahr 2021 werden dann auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) rund 300.000 E-Autos in Zwickau vom Band laufen. Der Standort wird damit zum größten und leistungsfähigsten E-Auto-Werk Europas und übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Transformation des weltweiten Produktionsnetzwerks von Volkswagen. Auch international laufen die Vorbereitungen zum Anlauf des E-SUV auf Hochtouren. Im chinesischen Werk Anting hat die Vorproduktion bereits begonnen, der Standort Chattanooga startet die Produktion des ID.4 in 2022. (red)

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