HEALTH ECONOMY
HPV-Impfung:  Lücken schließen © Fine Facts / APA-Fotoservice / Juhasz

Gerhard Kobinger (Apothekerkammer), Maria Paulke-Korinek (Gesundheitsministerium), Rudolf Schmitzberger (Ärztekammer).

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Gerhard Kobinger (Apothekerkammer), Maria Paulke-Korinek (Gesundheitsministerium), Rudolf Schmitzberger (Ärztekammer).

Redaktion 06.05.2022

HPV-Impfung: Lücken schließen

WIEN. Aktuell beträgt die Durchimpfungsrate bei der HPV-Impfung in Österreich unter 50%, was im internationalen Vergleich ein äußerst schlechter Wert ist. Die HPV-Impfung schützt vor HPV-assoziierten Krebserkrankungen wie Gebärmutterhals-, Anal- und Rachenkrebs sowie vor Genitalwarzen.

Krebsprävention
Um die durch die Covid-19-Pandemie noch zusätzlich negativ beeinträchtigte HPV-Durchimpfungsrate anzukurbeln, wurde von Österreichischer Ärztekammer, Apothekerkammer und MSD das Projekt „HPV Catch-Up-Impfung 12–18“ ins Leben gerufen. Kinder und Jugendliche können nun ab dem vollendeten 12. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (vom 12. bis zum 18. Geburtstag) die HPV-Impfung nicht nur wie gehabt bei öffentlichen Impfstellen in den Bundesländern nachholen, sondern auch bei niedergelassenen Ärzten zum Selbstkostenpreis. (red)

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