10 Jahre Silicon Alps Cluster
Stefanie Rud (Ortner Reinraumtechnik), Matthias Pirs (AT&S), Sarah Katholnig (Stadt Villach), Willibald Ehrenhöfer (Land Steiermark), Daniel Fellner (Land Kärnten) und Robert Gfrerer (Silicon Alps); (v.l.)
INDUSTRIAL TECHNOLOGY Redaktion 19.06.2026

10 Jahre Silicon Alps Cluster

Vom regionalen Netzwerk zum europäischen Hightech-Ökosystem.

VILLACH. Der Silicon Alps Cluster feiert sein 10-jähriges Bestehen und blickt auf eine erfolgreiche Entwicklung zurück: Aus einer regionalen Initiative wurde eines der führenden Mikroelektronik- und Electronic and Software Based Systems (ESBS)-Ökosysteme Europas.

Heute vernetzt der Cluster über 140 Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und öffentliche Akteure und trägt wesentlich dazu bei, dass rund 80% der österreichischen Mikroelektronik-Wertschöpfung in Kärnten und der Steiermark entstehen.

Zum Jubiläum diskutierten Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner, der steirische Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer, Villachs Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig, Stefanie Rud, CEO von Ortner Reinraumtechnik, Matthias Pirs, Director Corporate Affairs bei AT&S, sowie Robert Gfrerer, CEO des Silicon Alps Clusters, über die Erfolgsbilanz der vergangenen zehn Jahre sowie die Zukunftsperspektiven des Technologie- und Wirtschaftsstandorts Südösterreich.

Im Mittelpunkt standen die erfolgreiche Zusammenarbeit von Wirtschaft, Forschung und Politik, die internationale Sichtbarkeit des Standorts sowie die Bedeutung von Mikroelektronik und ESBS als Schlüsseltechnologien für Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Beschäftigung. Gleichzeitig richtete sich der Blick auf Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Halbleitertechnologien, Advanced Packaging, Photonik und Quantentechnologien.

Rück- und Ausblick
Seit 2022 wurden gemeinsam mit Unternehmen 15 FTEI-Projekte umgesetzt und rund 13,5 Millionen Euro an EU-Fördermitteln in die Region geholt. Mit dem Austrian Chips Competence Center AT-C³ koordiniert der Cluster zudem Österreichs zentrale Anlaufstelle für Halbleiter- und Mikroelektronik-Innovationen.
„Die vergangenen zehn Jahre waren geprägt vom Aufbau eines starken Innovationsökosystems. Heute verbinden wir Unternehmen, Forschung, Bildung und Politik und machen aus Zukunftstechnologien konkrete Innovationen und Wertschöpfung. Mit den geplanten Regions of Excellence bietet der gerade publizierte EU Chips Act 2.0 zusätzliche Chancen, Südösterreich als führende Halbleiterregion Europas weiter zu stärken“, sagt Robert Gfrerer, CEO des Silicon Alps Clusters und Vorsitzender der Silicon Europe Alliance.

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