WIEN. Die Österreichischen Lotterien haben ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Im Wiener Konzerthaus kamen dazu Vertriebspartner, ehemalige Vorstände, Mitarbeiter und Vertreter aus Politik, Sport, Kultur und Wirtschaft zusammen, unter ihnen Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher, der designierte ORF-Generaldirektor Clemens Pig und A1-Vorstand Thomas Arnoldner. Bundeskanzler Christian Stocker gratulierte per Videostatement.
Den Auftakt bildete ein Rückgriff auf die Geschichte des Lotteriewesens: Nienke Latten, Hauptdarstellerin von „Maria Theresia – Das Musical“, eröffnete musikalisch, dazu kam eine KI-generierte Maria Theresia. Anlass war das Lotto-Privileg der Monarchin aus dem Jahr 1752. Stellvertretend für die Annahmestellen sprach Otmar Schwarzenbohler, Bundesgremialobmann der Trafikanten, über die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen.
2,3 Milliarden Euro für den Sport
Vertreter von zehn Partnerorganisationen stellten ihre Projekte vor, darunter die Österreichische Sporthilfe, Sport Austria, die Vereinigten Bühnen Wien, der Tiergarten Schönbrunn und das Donauinselfest. In die Sportförderung flossen nach Unternehmensangaben in vier Jahrzehnten 2,3 Milliarden Euro. Auf der Bühne sprachen unter anderem die Geschwister Aigner, Charlotte Wittich, Mehmet Hayirli und Ralf Rangnick.
Einen Ausblick gab Generaldirektor Erwin van Lambaart, der Innovation, Digitalisierung und die Weiterentwicklung des verantwortungsvollen Glücksspiels in den Mittelpunkt stellte. Hintergrund ist die bevorstehende Konzessionsvergabe. „Wir haben bewiesen, dass Innovation, verantwortungsvolles Spiel und gesellschaftlicher Nutzen immer zusammengehören“, so van Lambaart. Zum Abschluss wurden vier der über 30 anwesenden Partnerorganisationen für eine Neuauflage der Gelddusche ausgelost, die erspielten Beträge verdoppelte der Vorstand. (red)