Österreichische Fiction: neue Stoffe, starke Figuren und viele Publikumslieblinge
© ORF/Prisma Film/Zoe Opratko
Pflegeleicht - Die Diagnose im Elisabeth Krankenhaus lautet personeller Engpass – doch dem setzt man in der neuen ORF-Serie „Pflegeleicht“ kurzerhand selbst ein Ende.
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Österreichische Fiction: neue Stoffe, starke Figuren und viele Publikumslieblinge

Das heimische Film- und Serienangebot verbindet 2027 neue Erzählungen, große Emotionen und Spannung mit beliebten ORF-Erfolgsformaten. Neue Akzente setzen unter anderem die Krankenhausserie „Pflegeleicht“, in der eine Gruppe junger Pflege-Nachwuchskräfte den Alltag eines Spitals gehörig aufmischt, sowie die beiden Comedy-Miniserien „2HOT2DRIVE“ und „Sheep“. Im ORF-Original „2HOT2DRIVE“ muss Fahrschullehrer Christoph Fritz einiges durchstehen und viel wegatmen, als eine aufgeweckte Schülerin samt Freundinnen und Vater ihre Fahrstunden bei ihm absolviert. In der ORF/ZDF Koproduktion „Sheep“, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, erliegt eine Schafherde dem Irrtum, Schafe hätten den Menschen domestiziert. Flucht ist die einzige – und turbulenteste – Option.

Julia Koschitz kämpft in „Das Vergessen“ als Polizistin mit einer frühen Alzheimer-Diagnose um die Aufklärung des Verschwindens ihrer Nichte. Martina Ebm kehrt in der Thriller-Miniserie „Gnadenlos – Gegen das Gesetz“ als Polizistin Lea nach acht Jahren schuldloser Haft in den Dienst beim LKA Salzburg zurück. Während sie mit ihrem besonderen Instinkt neue Verbrechen aufklärt, versucht sie zugleich, den wahren Mörder ihrer Eltern zu finden. Die zweiteilige Literaturverfilmung „Ein Ort, der sich zuhause nennt“ erzählt anhand von fünf Frauen aus fünf Generationen von Selbstverwirklichung, familiären Konflikten und der Suche nach dem eigenen Platz im Leben.

Fortgesetzt werden erfolgreiche ORF-Serien: Nach dem Blackout in Kekenberg an der Della bleibt in der zweiten Staffel von „Alles finster“ vieles weiterhin im Dunkeln. Die jungen Skiathletinnen und -athleten der „School of Champions“ starten in ihre vierte Nachwuchssaison, während die „Biester“ in Staffel drei zwischen großen Ambitionen, Rückschlägen und neuen Chancen ihren Weg suchen. Auch „Schnell ermittelt“ kehrt mit der neunten Staffel zurück: Ursula Strauss ist zum 20-Jahr-Jubiläum der Reihe wieder als Chefinspektorin Angelika Schnell im Polizeidienst im Einsatz. Außerdem ermittelt Ursula Strauss als Profilerin in der neuen Krimireihe „Tiroler Blut“ in Innsbruck. Neue Fälle lösen außerdem die Teams von „Soko Donau“ und „Soko Linz“.

Der ORF-„Landkrimi“ bleibt ein zentraler Fixpunkt der heimischen Fiction. Neue Filme führen in die Steiermark, nach Kärnten und Niederösterreich. Maya Unger übernimmt dabei als Lena Herzog an der Seite von Hary Prinz die Ermittlungen in den neuen Steiermark-Fällen. In Kärnten untersuchen Pia Hierzegger und Jutta Fastian in „Die Kuh, die weint“ den rätselhaften Tod einer italienischen Studentin. Und in „Der Todesengel“ beschäftigt Fritz Karl und Alexandra Schmidt, dass ein wohlhabender Unternehmer im Alpengebiet unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen ist. Beim österreichischen „Tatort“ steht ein bedeutender Wechsel bevor: Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser verabschieden sich mit „Dann sind wir Helden“ von ihren Rollen als Moritz Eisner und Bibi Fellner. 2027 übernehmen Miriam Fussenegger und Laurence Rupp als neues Ermittlungsduo Charlie Hahn und Alex Maleky: Ihre ersten Fälle führen sie in den Wiener Gemeindebau und in die Kunstszene. Für weitere Krimispannung sorgen neue Folgen von „Die Toten vom Bodensee“ und „Die Toten von Salzburg“. Der Film „Benko – Size Does Matter“ zeichnet Aufstieg und Absturz von René Benko nach und fragt, wie aus dem einstigen Liebling der Finanzwelt ein Symbol für wirtschaftlichen Zusammenbruch werden konnte. Ergänzt wird das breite Fiction-Angebot durch die 20. Staffel des Publikumserfolgs „Der Bergdoktor“.

Wenn die Tage kürzer werden, bringt der ORF besondere österreichische Filmhighlights auf den Bildschirm: Der dritte Teil des Episodenweihnachtsfilms „Schrille Nacht“ entführt wieder in den heiligen Wahnsinn rund um Weihnachten. Mit der Weihnachtskomödie „Aufputzt’ is“ zeigt der ORF den mit 450.000 verkauften Tickets erfolgreichsten Kinofilm der Saison 2025/26: Gery Seidl gerät in der Weihnachtskomödie als Bauleiter mitten in ein turbulentes Festtagschaos. 2027 erlebt Thomas Stipsits im vierten Stinatz-Krimi ein „Allerheiligenfiasko“, als der Tod eines Mesners zahlreiche Fragen aufwirft. Und zu guter Letzt kommt mit „Die Christkindlfalle“ ein Weihnachtsfilm für die ganze Familie auf den ORF-1-Spielplan.

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