SALZBURG. Der 21. Salzburg Media Summit findet am 24. Juli im Schloss Leopoldskron statt. Die Veranstaltung bringt führende Experten aus Film, Fernsehen und Medienwirtschaft zusammen.
Erstmals beginnt der Summit mit einem European Broadcasting Union (EBU)-Spezialprogramm. Diskutiert werden, von EIT, EBU, ORF, EUIPO und der europäischen Kreativwirtschaft, Auswirkungen technologischer Transformation auf die Kreativwirtschaft und wie Europa seine kreativen Leistungen im Zeitalter generativer Künstlicher Intelligenz sichern kann.
Filmfinanzierung im Fokus
Das Nachmittagsprogramm widmet sich europäischer Film- und Fernsehproduktion. Michael Paul (Paul & Collegen) thematisiert in einer Keynote europäische Förderungssysteme. Eine Diskussionsrunde, moderiert von Doris Priesching („Der
Standard“), erörtert, ob öffentliche Förderungen ausreichen oder ob Europa private Finanzierungsmodelle stärken muss.
Rose Marie Vega, Produzentin und TV-Executive aus Los Angeles, spricht über neue Entwicklungen der Film- und Fernsehproduktion. Kristina Hammer (Salzburger Festspiele) und Matthias Röder (AI & Creativity Strategist) diskutieren die Verbindung von Kunst, Innovation und Publikumserwartungen. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Richard Grasl (Mediaprint) behandeln im Fireside Talk die Zukunft der österreichischen Kreativwirtschaft. René Tritscher präsentiert eine Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung von Film- und Fernsehproduktionen.
Ein Kurzfilm mit Philipp Hochmair und die Afterparty „Servus am Abend“ runden das Programm ab. Die Teilnahme ist für Fachpublikum kostenlos. Eine vorherige Online-Anmeldung ist unter https://www.innovation-salzburg.at/veranstaltung/media-summit-2026 erforderlich. (red)