WIEN. Das Austria Center Vienna nimmt eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb und deckt damit künftig einen Teil seines Energiebedarfs selbst. Auf rund 2.700 Quadratmetern Dachfläche wurden etwa 1.340 Module mit einer Leistung von 603 kWp verbaut. Die Erwartung liegt bei einer jährlichen Produktion von rund 575.000 Kilowattstunden erneuerbarer Energie, was etwa 8,5 Prozent des Strombedarfs des Konferenzzentrums entspricht. Planung und örtliche Bauaufsicht übernahm die Allplan Gesellschaft m.b.H.
Die Investition ist Teil des laufenden Transformationsprogramms des Hauses. „Der internationale Wettbewerb um Kongresse wird zunehmend über Nachhaltigkeit entschieden. Veranstalter:innen erwarten heute konkrete Maßnahmen statt Absichtserklärungen. Mit der neuen Photovoltaikanlage investieren wir in die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Austria Center Vienna und stärken zugleich den Kongressstandort Wien“, sagt Susanne Baumann-Söllner, Vorständin für Kongressmanagement und Sprecherin des Vorstands des Austria Center Vienna.
Der erzeugte Strom wird direkt vor Ort genutzt, um den externen Bezug zu verringern. „Erst wenn Gebäudesteuerung, Veranstaltungstechnik und Energieversorgung intelligent zusammenspielen, entsteht ein wirklich zukunftsfähiger Standort. Die Photovoltaikanlage ist deshalb kein Einzelprojekt, sondern ein weiterer Baustein unserer Infrastrukturstrategie, die Effizienz, Versorgungssicherheit und Resilienz langfristig stärkt“, erklärt Michael Rotter, Vorstand für Gebäude- und Liegenschaftsverwaltung des Austria Center Vienna.
Das Haus speist zudem seit 2021 gemeinsam mit Wien Energie Abwärme aus der Kälteanlage in das Wiener Fernwärmenetz ein.
Website: acv.at