WIEN. Der deutsche Baumarkt- und Baustoffkonzern Hornbach Holding ist mit Umsatzwachstum in das Geschäftsjahr 2026/27 gestartet. Vor allem die Bau- und Gartenmärkte im europäischen Ausland entwickelten sich positiv. Belastet wurde das Ergebnis jedoch durch gestiegene Kosten. Das Management sieht sich dennoch bei der Umsetzung seiner Jahresziele auf Kurs.
Im ersten Quartal bis Ende Mai erhöhte Hornbach den Umsatz um 4,9% auf 2,0 Mrd. Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging dagegen leicht um 0,5% auf 161 Mio. Euro zurück. Als Gründe nennt das Unternehmen höhere Personalkosten, unter anderem durch die Eröffnung neuer Märkte, sowie gestiegene Betriebs- und Sachkosten. Die bereinigte operative Marge verringerte sich von 8,5% auf 8,0%.
Unter dem Strich verdiente Hornbach vor Anteilen Dritter 104,2 Mio. Euro und damit 5,7% weniger als im Vorjahreszeitraum. Verantwortlich dafür waren vor allem höhere Zinsaufwendungen sowie negative Währungseffekte.
Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigte das Unternehmen. Der Umsatz soll 2026/27 etwa auf dem Vorjahresniveau von 6,4 Mrd. Euro liegen oder leicht darüber. Beim bereinigten operativen Ergebnis rechnet Hornbach mit einer weitgehend stabilen Entwicklung. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Konzern ein bereinigtes Ebit von 264,7 Mio. Euro erzielt.
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