FUSCHL AM SEE/WALS. Karin Reisinger, Andrea Hiotu, Hannelore Weihrauch und Thomas Köck unterstützten die Bewohner bei der Herstellung von Anzündspänen in der hauseigenen Holzwerkstatt. Der Einsatz fand im Rahmen des dm-Angebots „mehr vom leben zeit“ statt, das Mitarbeitern ermöglicht, sich während der Arbeitszeit für soziale Zwecke einzusetzen.
Arbeit für Menschen mit Beeinträchtigung
Der Mathiashof im Ellmautal ist ein landwirtschaftliches Projekt der Caritas Salzburg. Die Einrichtung bietet Menschen mit Beeinträchtigung Arbeitsplätze und Wohnmöglichkeiten mit professioneller Betreuung. Insgesamt sind dort 20 Menschen beschäftigt, 15 davon leben auch am Hof. Neben der Holzwerkstatt gehören ein Obst- und Gemüsegarten sowie die Versorgung von Eseln und Lamas zum Arbeitsalltag.
„Der Nachmittag am Mathiashof war eine sehr bereichernde Erfahrung. Die Menschen hier haben uns mit offenen Armen empfangen und sofort in ihren Alltag eingebunden. Es war eine große Freude, die Einrichtung und alle, die dort beschäftigt sind, persönlich kennenzulernen und mitanzupacken“, sagt Karin Reisinger, Vorsitzende der dm Geschäftsleitung. Sie sieht den Einsatz auch als Möglichkeit für die Geschäftsleitung, mit gutem Beispiel voranzugehen.
Kurt Sonneck, Direktor der Caritas Salzburg, betont die Bedeutung solcher Besuche: „Besuche wie die von dm drogerie markt sind für unsere Klientinnen von unschätzbarem Wert. Beim gemeinsamen Spaziergang mit den Lamas und Eseln, bei Kaffee und Kuchen oder bei der Arbeit in Stall, Garten und in der Werkstatt entstehen Verbindungen, die weit über diesen Tag hinauswirken“, erklärt er. „Dass dm seinen Mitarbeitenden Zeit für soziales Engagement ermöglicht und die Geschäftsleitung persönlich mitanpackt, ist ein besonderes Zeichen der Wertschätzung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Herzlichen Dank für dieses Engagement und die bereichernden Stunden am Mathiashof.“
Zeit für freiwilliges Engagement
Mit „mehr vom leben zeit“ ermöglicht dm seinen Mitarbeitern seit 2011, sich während der Arbeitszeit für soziale Anliegen zu engagieren. Ursprünglich stand dafür ein Arbeitstag pro Jahr zur Verfügung, inzwischen kann das Zeitkontingent auch stundenweise genutzt werden. Mitarbeiter von Blaulichtorganisationen erhalten zusätzlich ein Kontingent im Umfang eines weiteren Arbeitstags. Laut dm nehmen bis zu 20 Prozent der Belegschaft das Angebot regelmäßig in Anspruch. (red)