WIEN. Menschen geben heute deutlich mehr Geld für Haustiere, Schönheit und individuelle Erlebnisse aus, während klassische Handelsflächen vielerorts unter Druck geraten. Laut aktuellen Daten von RegioData geben Konsumenten im stationären Handel seit zehn Jahren real weniger Geld aus. Gleichzeitig steigen Leerstände, Innenstädte verlieren Frequenz und viele Standorte suchen nach neuen Nutzungskonzepten.
Wie sich Städte, Handel und Konsum bis 2030 verändern werden, steht im Mittelpunkt mehrerer Veranstaltungen von RegioPlan Consulting. Das österreichische Beratungsunternehmen analysiert seit Jahrzehnten Entwicklungen rund um Stadtplanung, Handelsstandorte, Kaufkraft und Konsumverhalten und zählt zu den etablierten Marktbeobachtern im deutschsprachigen Raum.
Den Auftakt bildet am 27. Mai in Wien der Zukunftsworkshop „Städte, Menschen und Handel 2030“. Im Fokus stehen Prognosen zur Entwicklung österreichischer Städte, aktuelle Trends im Konsumverhalten sowie neue Anforderungen an Handels-, Freizeit- und Arbeitsstandorte. Präsentiert werden unter anderem aktuelle Passanten- und Besucherdaten sowie Analysen dazu, welche Städte und Handelszonen derzeit gewinnen oder verlieren.
Am 24. September folgt im Wiener Haus des Meeres die 7. Citytagung von RegioPlan mit rund 200 Branchenvertretern, Entwicklern und Kommunen. Ergänzend dazu veranstaltet das Unternehmen weitere Praxisseminare, etwa zu Filialnetzen der Zukunft oder erfolgreichen Nachnutzungskonzepten für Leerstände und Bestandsflächen.
ORF-Wahl: Totzauer will ORF aus "fundamentaler Krise" führen
Lisa Totzauer will mit einem "tiefen Verständnis" vom ORF und Reformdrang punkten, um an die Spitze des öffentlich-rechtlichen Medienhauses zu gelangen. Sie hat sich am Dienstag als