Vöslauer investiert 19 Millionen Euro in neue Getränkegeneration
© Vöslauer/Stefan Gergely
Herbert Schlossnikl, Geschäftsführer der Vöslauer Mineralwasser GmbH Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
RETAIL Redaktion 15.06.2026

Vöslauer investiert 19 Millionen Euro in neue Getränkegeneration

Mit der größten Einzelinvestition der Unternehmensgeschichte baut Vöslauer seine Innovationskraft weiter aus. Rund 15 Mio. Euro flossen in eine neue Aseptik-Anlage, weitere vier in die notwendige Infrastruktur. Die seit Mai 2026 in Betrieb befindliche Produktionslinie ermöglicht die keimfreie Abfüllung von Getränken ohne Konservierungsstoffe.

„Mit der neuen Aseptik-Anlage schaffen wir die technologische Grundlage für die nächste Generation natürlicher Getränke und gestalten die Zukunft unseres Marktes aktiv mit“, erklärt Herbert Schlossnikl, Geschäftsführer von Vöslauer. Die Investition stärke Innovationskraft, Standort und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Die Technologie ermöglicht die sterile Abfüllung von Produkt und Verpackung unter streng kontrollierten Bedingungen. Besonders relevant ist dies für Getränke ohne Kohlensäure, bei denen andere Verfahren notwendig sind, um Produktsicherheit und Qualität langfristig zu gewährleisten. Damit erweitert Vöslauer seine Möglichkeiten in den Bereichen natürliche Getränke, bewusste Hydration und neue Produktkategorien.
Konsumenten achten zunehmend auf Natürlichkeit, weniger Zucker und alltagstaugliche Produkte. Vöslauer sieht sich in diesem Bereich gut positioniert: Seit 2023 ist das Unternehmen Marktführer im österreichischen Near-Water-Segment und hält im Bereich der kalorienfreien Getränke rund die Hälfte des Marktes. Die neue Anlage soll weiteres Wachstum ermöglichen und den Einstieg in zusätzliche Getränkekategorien unterstützen.

Ein erstes Ergebnis ist die neue Produktlinie „Flavours Ohne“. Die Getränke kommen ohne Zucker, Kalorien, künstliche Aromen, Farbstoffe, Konservierungsstoffe, künstliche Süßungsmittel und Kohlensäure aus. Zum Start werden die Sorten Limette-Yuzu sowie Himbeere-Ingwer in Österreich und Deutschland eingeführt.
„Nicht jede Person mag es prickelnd – gleichzeitig beobachten wir eine stark steigende Nachfrage nach natürlichen, leichten Getränkealternativen ohne Zucker und künstliche Zusätze“, sagt Yvonne Haider-Lenz, Leiterin Marketing, Unternehmenskommunikation und Innovation bei Vöslauer. Für das Unternehmen werde „Ohne“ zunehmend zu einem Qualitätsversprechen.

Auch im Kindersegment eröffnet die neue Anlage zusätzliche Möglichkeiten. Das Sortiment von Vöslauer Junior wird 2026 um die Sorten Apfel-Kirsche sowie Himbeere-Zitrone erweitert und richtet sich an Kinder zwischen drei und neun Jahren.

Wachstumspotenzial sieht Vöslauer zudem in Deutschland, dem wichtigsten Exportmarkt des Unternehmens. Dort erzielt die Marke bereits rund die Hälfte ihres Umsatzes mit Wasser mit Geschmack. Die neue Technologie schafft nun die Basis für weitere stille Getränke sowie zusätzliche Kinderprodukte.

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