•••Von Sabine Stehrer
WIEN. Im österreichischen Impfplan wird eine Impfung gegen das Respiratorische Synzytial Virus (RSV) allen Menschen über 60 Jahren empfohlen. Dennoch liegt der Anteil derjenigen, die sich auch gegen RSV impfen lassen, im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Das ergab eine Umfrage, die kürzlich von dem Linzer Markt-und Meinungsforschungsinstitut Spectra unter 750 Über-60-Jährigen durchgeführt wurde.
Wohl der Hauptgrund für die wenigen Impfungen in der Risikogruppe für einen schweren RSV-Verlauf ist die Tatsache, dass zwei Drittel RSV gar nicht kennen.
„Nicht (sehr) gefährlich“?
Nur elf Prozent halten sich für einigermaßen gut über RSV informiert, lediglich sechs Prozent meinen, gut informiert zu sein.
Dementsprechend stufen auch zwei Drittel RSV als „nicht (sehr) gefährlich“ ein. Infuenza und Covid-19 werden für deutlich gefährlicher gehalten. 87% der Befragten gaben auch an, mindestens eine Covid-19-Impfung hinter sich zu haben, und 45% eine Infuenza-Impfung.
Über ein Drittel der Befragten betonte, alle von Ärzten empfohlenen Impfungen durchführen zu lassen. Acht Prozent verweigern Impfungen generell.
Starker Anstieg bei rechtlicher Beratung für Journalisten
Die Beratungsfälle des Rechtsdiensts Journalismus nehmen zu. Suchten Journalisten von Herbst 2022 bis 2023 noch 66 Mal rechtlichen Rat, war es von Herbst 2024 bis 2025 mit 118 fast
