Mehr Screens, mehr Wirkung
© Österreichische Post/Ian Ehm
Thomas Auböck, Geschäftsfeldleitung Brief & Werbepost .
MARKETING & MEDIA Redaktion 31.08.2026

Mehr Screens, mehr Wirkung

Die Post setzt verstärkt auf Programmatic Advertising, dynamische Inhalte und kreative Sonderwerbeformen.

WIEN/LINZ. Das Post Werbefenster wächst weiter: Mit drei doppelseitigen Outdoor-DOOH-Stelen im neu eröffneten Einkaufszentrum PRO in Linz-Urfahr hat die Post erst kürzlich drei neue Werbeflächen an hochfrequentierten Standorten in Betrieb genommen. Damit umfasst das Netzwerk insgesamt 180 DOOH-Screens und -Stelen in ganz Österreich.

„Digital Out-of-Home konnte laut Österreichischer Werbemarkt Studie der Post als einziger Kanal im Bereich Klassische Werbung eine positive Entwicklung verzeichnen“, berichtet Thomas Auböck, Geschäftsfeldleitung Brief & Werbepost, Österreichische Post AG. „Das Werbeausgaben-Plus von fünf Prozent zum Vorjahr zeigt die wachsende Bedeutung der digitalen Außenwerbung. Diesem Trend tragen wir mit einem steten Ausbau unseres DOOH-Portfolios Rechnung.“

Dabei geht es seinen Ausführungen zufolge längst nicht mehr nur um zusätzliche Flächen. Im Sommer zeigte eine Kampagne für win2day rund um die Fußball-WM, was Dynamic Creative Optimization leisten kann: Live-Wettquoten zu bevorstehenden Spielen wurden automatisiert in die Kampagnensujets integriert und in Echtzeit auf den Screens ausgespielt.

proDOOH wächst
Auch das programmatische Buchungssystem proDOOH gewinnt weiter an Bedeutung. Zu den Neukunden der vergangenen Monate zählen unter anderem Suzuki, Jacobs, Kelly’s, Westbahn sowie das Land Kärnten. Für den ÖAMTC wurde eine Kampagne mit detaillierter regionaler Aussteuerung umgesetzt.
„Programmatic Advertising ist für viele Unternehmen mittlerweile der Einstieg in Digital Out-of-Home“, meint Reinhard Scheitl, Leitung Digital Out-of-Home, Brief & Werbepost, Österreichische Post AG. „Besonders die Kampagne des ÖAMTC mit ihrer feinen regionalen Aussteuerung zeigt, wie zielgenau sich Budgets heute einsetzen lassen.“

Zulegen konnte auch der Premiumstandort Burgring in Wien. Die Zahl der Kampagnen auf den gekoppelten Screens auf beiden Seiten der Babenberger Passage hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Eine Sony-Music-Kampagne rund um das Harry-Styles-Konzert schaffte zudem den Sprung zu TikTok und generierte zusätzliche Reichweite.

Flexibler, kreativer Einsatz
Parallel dazu setzt die Österreichische Post auf klassische Sonderwerbeformen. Am Donaukanal etwa gestaltete das Künstlerduo Posse Studio für Brau Union eine 365 m² große Muralfläche für Gösser Märzen Soda-Zitron.

Das zeigt: Reichweite bleibt die Basis, doch entscheidend wird zunehmend, wie flexibel, zielgenau und kreativ OOH eingesetzt werden kann. (red)

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