WIEN. Nach Informationen der deutschen Lebensmittel Zeitung verhandelt der Kölner Handelskonzern mit dem Familienunternehmen konkret über eine Minderheitsbeteiligung. Eine Einigung gibt es bislang nicht.
Das Interesse ist nicht neu. Bereits im März war bekannt geworden, dass MPreis nach strategischen Partnern sucht und Investoren angesprochen hat. Damals wurden neben Rewe auch Spar als möglicher Partner genannt. MPreis bestätigte lediglich die Prüfung einer „strategischen Möglichkeit“ und verwies auf das wettbewerbsintensive Umfeld. Begleitet wird die Partnersuche von PwC.
Hintergrund sind auch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der vergangenen Jahre. 2023 verbuchte MPreis einen Verlust von rund 17 Mio. Euro, 2024 verringerte sich das Minus auf 7,3 Mio. Euro. Gleichzeitig gab es mehrere Veränderungen in der Führung. Im April wechselte David Mölk aus der Geschäftsführung in den Beirat. Die operative Geschäftsleitung bilden seither Jakob Mölk, Mathias Mölk und Ingo Panknin.
MPreis ist besonders in Tirol und im Westen Österreichs stark vertreten. Ein Einstieg von Rewe könnte daher die Marktanteile der Rewe ebenda dynamisieren. Ob die laufenden Gespräche tatsächlich zu einer Beteiligung führen, ist derzeit offen.
Obi-Lehrlinge übernehmen Markt
Vom 4. bis 14. August übernahmen 68 Lehrlinge und 13 dual Studierende den Markt und verantworteten den laufenden Betrieb von der Logistik über die Beratung bis zum Verkauf.Unter der