WIEN. Der Verband der Marktforschung Österreich (VMÖ) hat bei seiner Mitgliederversammlung am 16. September seinen Vorstand für die kommende zweijährige Amtsperiode neu gewählt. Der zur Wahl stehende Vorstand erhielt die einstimmige Zustimmung der Mitglieder.
An die Spitze des Verbandes kehrt Robert Sobotka zurück. Der geschäftsführende Gesellschafter von Telemark Marketing war bereits von 2014 bis 2020 Vorsitzender des VMÖ und verfügt über rund 30 Jahre Erfahrung in der Markt- und Meinungsforschung.
KI und neue Methoden im Fokus
In seiner neuen Amtsperiode will Sobotka den VMÖ insbesondere als Wissensplattform und Netzwerk für die österreichische Marktforschungsbranche weiterentwickeln. Thematische Schwerpunkte sollen unter anderem Künstliche Intelligenz, synthetische Daten und neue Methoden der Datenerhebung bilden.
„Der VMÖ soll eine starke Plattform für alle Menschen sein, die sich professionell mit Markt- und Meinungsforschung beschäftigen“, sagt Sobotka. „Gerade in einer Zeit, in der KI, synthetische Daten und neue Erhebungsmethoden unsere Branche stark verändern, braucht es Austausch, Orientierung und eine gemeinsame Stimme.“
Kögl wird Stellvertreter
Florian Kögl, der den VMÖ in der vergangenen Amtsperiode als Vorsitzender geführt hatte, bleibt dem Vorstand erhalten und übernimmt die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden. Kögl ist Gründer von ReDem und Managing Director Europe bei Rep Data.
Wiedergewählt wurden zudem Harald Blaha von Spectra, Robert Fina vom FHWN Campus Wieselburg und Nina Martenson-Zachoval von der Wiener Städtischen Versicherung. Neu im Vorstand ist Daniela Höllerbauer, Sales & Growth Consultant Österreich bei horizoom.
Der VMÖ zählt nach eigenen Angaben rund 300 Mitglieder aus der Markt-, Meinungs- und Sozialforschung sowie aus Unternehmen, Agenturen und Medien. (red)