WIEN. Der Aufsichtsrat der Österreich Werbung (ÖW) hat zwei neue Mitglieder. Angelika Sery-Froschauer, Unternehmerin und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), folgt mit September auf Martha Schultz, zuletzt stellvertretende Vorsitzende des Gremiums. Laurenz Mathei, Budgetreferent im Bundesministerium für Finanzen, hat bereits im März das Mandat von Johannes Siter übernommen, der den Aufsichtsrat zu Jahresbeginn verlassen hatte.
Den stellvertretenden Vorsitz, den bislang Schultz innehatte, hat Susanne Kraus-Winkler, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ, übernommen. Die Österreich Werbung dankt Schultz und Siter für ihr langjähriges Engagement und ihren Einsatz für den heimischen Tourismus.
Zusammensetzung des Gremiums
Den Vorsitz führt weiterhin Ulrike Rauch-Keschmann, Sektionschefin für Tourismus und Kulturelles Erbe im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus. Dem Aufsichtsrat gehören außerdem Kraus-Winkler, Sery-Froschauer, Petra Bohuslav (Wiener Staatsoper), Erich Moser (Vizepräsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich), Hubert Siller (MCI Innsbruck), Martin Winkler (Österreichische Verkehrsbüro AG) und Mathei an.
Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus und Präsidentin der Österreich Werbung, sagte zu den Änderungen: „Angelika Sery-Froschauer bringt als erfahrene Unternehmerin und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich wertvolle Branchenexpertise ein, Laurenz Mathei fundiertes Wirtschafts- und Finanz-Know-how aus dem Finanzministerium.”
Sery-Froschauer ist Geschäftsführerin der Sery* Brand Communications GmbH, einer Marken- und Kommunikationsagentur mit Standorten in Leonding, München und Wien. Seit Juni 2025 ist sie WKÖ-Vizepräsidentin, zuvor war sie unter anderem Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich und Obfrau der Bundessparte Information und Consulting. Sie lehrt an der WU Executive Academy und an der Fachhochschule Steyr.
Mathei ist seit 2023 Budgetreferent im Finanzministerium und dort hauptverantwortlich für die Untergliederung „Wirtschaft”, die unter anderem KMU- und Industrieförderung sowie Tourismus umfasst. Zuvor war er in der politökonomischen Forschung und Beratung selbstständig tätig und arbeitete für die britische Regierung. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Zürich und absolvierte einen Master in Political Economy of Europe an der London School of Economics. (red)