WIEN. Katharina Schmidt verlässt die Wiener Zeitung nach 22 Jahren auf eigenen Wunsch. Die langjährige Journalistin und zuletzt Chefredakteurin war laut Aussendung eine maßgebliche Kraft hinter der Transformation der Zeitung zu einem Onlinemedium im Jahr 2023.
Aleksandra Tulej und Sebastian Pumberger übernehmen in ihrer Funktion als stellvertretende Chefredaktion die Leitung der Redaktion. Die nächsten Schritte würden in den kommenden Wochen intern abgestimmt.
„Richtige Zeitpunkt, ein neues Kapitel aufzuschlagen“
Schmidt selbst blickt auf ihre Zeit bei der Zeitung zurück: „Die Wiener Zeitung hat mich 22 Jahre lang begleitet und geprägt. Besonders die vergangenen Jahre waren intensiv, herausfordernd und unglaublich spannend. Ich bin stolz darauf, dass wir die Wiener Zeitung 2023 gemeinsam neu aufgestellt und gezeigt haben, wie viel in dieser Marke und diesem Team steckt. Jetzt ist für mich der richtige Zeitpunkt, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich in diesen Jahren zusammenarbeiten durfte, und wünsche der Wiener Zeitung für ihren weiteren Weg nur das Beste“, sagt Schmidt.
Simon Kravagna, Geschäftsführer der Wiener Zeitung, würdigt ihre Arbeit: „Katharina Schmidt hat die Wiener Zeitung über viele Jahre mit großem Engagement, journalistischer Überzeugung und Leidenschaft geprägt. Dafür gebührt ihr Anerkennung. Ich wünsche ihr für ihren weiteren Weg persönlich und beruflich alles Gute“, so Kravagna. (red)