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63. Song Contest: Cesar Sampson startet mit "Nobody but You" © APA / Herbert Neubauer

Cesar Sampson will mit dem Lied "Nobody but You" beim ESC in Lissabon durchstarten.

© APA / Herbert Neubauer

Cesar Sampson will mit dem Lied "Nobody but You" beim ESC in Lissabon durchstarten.

Redaktion 08.03.2018

63. Song Contest: Cesar Sampson startet mit "Nobody but You"

Österreichs Kandidat legt eingängige R'n'B-Nummer für seinen Halbfinal-Auftritt am 8. Mai in Lissabon vor.

WIEN/LISSABON. Am morgigen Freitag präsentiert der ORF offiziell jene Nummer, mit der Cesar Sampson für Österreich heuer den Eurovision Song Contest in Lissabon gewinnen soll: "Nobody but You" lautet der Titel der eingängigen, R'n'B-geprägten Popnummer, die offiziell um 7:10 Uhr in Ö3 erstmals zu hören sein wird. Bereits am Donnerstag stellte sich Sampson erstmals den Journalisten.

Mit dem aufwendig produzierten "Nobody but You" wird der 34-jährige Linzer Österreich im 1. Halbfinale des 63. Eurovision Song Contest (ESC) vertreten. Die Erstversion für den Song stammt von Sampson selbst und dem ESC-Erfolgsproduzenten Sebastian Arman, der unter anderem für den Vorjahres-Zweitplatzierten, Kristian Kostow aus Bulgarien, die Nummer "Beautiful Mess" mitverfasst hat. Für die Finalisierung zeichnete dann Sampsons Produzentenkollektiv Symphonix verantwortlich, das ebenfalls bereits viel für den ESC gearbeitet hat. Einer von ihnen war etwa bei Conchita im Team.

Entsprechend zuversichtlich zeigte sich Sampson, mit seinem Lied zumindest ins Finale am 12. Mai aufzusteigen. Und wenn man da nur im Mittelfeld lande, bleibe für ihn vor allem eine Frage, zeigte er sich gegenüber der APA selbstbewusst: "Das geht, dass wir mit dem Song abkacken?" Schließlich seien er und sein Team bei der Komposition bereits von der Performance ausgegangen: "Und das Schöne ist, dass jeder sofort ein Gefühl zu dem Lied hat."

Grundsätzlich empfinde er "Nobody but You" als so etwas wie eine Prelude zum Lieben an sich, hätten doch ein erfolgreiches Künstlerleben und eine glückliche Beziehungen viele Parallelen: "Wein, Weib und Gesang sind nicht zufällig zusammen."

"Es war heuer so leicht wie nie", resümierte ORF-Unterhaltungschef Edgar Böhm den Auswahlprozess für den heurigen ESC-Kandidaten, an dessen Ende Sampson stand. Welchen Platz er sich erwartet? "Das ist Magie. Was wir uns natürlich erwarten, ist die Teilnahme am Finale."

Noch einen Schritt weiter ging ESC-Teamleiter Stefan Zechner: "Wir wollen gewinnen - man geht nicht in einen Contest, um Dritter zu werden." Was das im Fall der Fälle konkret für den ORF bedeuten würde, wisse er nicht, aber gehe einfach einmal in die Vorlage. Zugleich würdigte Zechner die Arbeit von Eberhard Forcher, der heuer erneut Teil des Auswahlteams war: "Eberhard Forcher ist ein echtes Trüffelschwein in der Szene geworden."

Der so Titulierte zeigte sich am Donnerstag sehr überzeugt, mit Cesar Sampson und "Nobody but You" eine satisfaktionsfähige Nummer im Talon zu haben: "Künftig muss man dann ja vielleicht mit Künstlern wie der John Otti Band rechnen. Aber heute haben wir einen richtigen Sänger." (APA)

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