BAD VÖSLAU. Mit der größten Einzelinvestition der Unternehmensgeschichte baut Vöslauer am Firmenstandort zukunftsweisend aus. Rund 15 Mio. € flossen in eine neue Aseptik-Anlage, weitere vier in die notwendige Infrastruktur. Die seit Mai 2026 in Betrieb befindliche Produktionslinie ermöglicht die keimfreie Abfüllung von Getränken ohne Konservierungsstoffe.
Keimfreie Abfüllung
„Mit der neuen Aseptik-Anlage schaffen wir die technologische Grundlage für die nächste Generation natürlicher Getränke und gestalten die Zukunft unseres Marktes aktiv mit“, erklärt Herbert Schlossnikl, Geschäftsführer von Vöslauer. Die Investition stärke Innovationskraft, Standort und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
Die Technologie ermöglicht die sterile Abfüllung von Produkt und Verpackung unter streng kontrollierten Bedingungen. Besonders relevant ist dies für Getränke ohne Kohlensäure, bei denen andere Verfahren notwendig sind, um Produktsicherheit und Qualität langfristig zu gewährleisten. Somit erweitert Vöslauer seine Möglichkeiten in den Bereichen natürliche Getränke, bewusste Hydration und neue Produktkategorien.
Gewohnheiten ändern sich
Konsumenten achten zunehmend auf Natürlichkeit und weniger Zucker – Vöslauer sieht sich in diesem Bereich gut positioniert: Seit 2023 ist das Unternehmen Marktführer im österreichischen Near-Water-Segment und hält im Bereich der kalorienfreien Getränke rund die Hälfte des Marktes. Die neue Anlage soll anhand zusätzlicher Getränkekategorien weiteres Wachstum, auch in Deutschland, unterstützen.
Ein erstes Ergebnis ist bereits fertig: die neue Produktlinie „Flavours Ohne“. Die Getränke kommen ohne Zucker, Kalorien, künstliche Aromen, Farbstoffe, Konservierungsstoffe, künstliche Süßungsmittel und Kohlensäure aus. (red)
Mehr Tests, weniger Euphorie – ein Realitätscheck
Statt die nächste KI-Revolution auszurufen, drehte sich die techConference 2026 am 9. und 10. Juni in der Messe Wien vor allem um die Frage, wo autonome Systeme heute scheitern und