„Blicken auf ein sehr solides Jahr zurück“
© Torsten Mühlbacher
Klaus Darbo.
RETAIL Redaktion 03.07.2026

„Blicken auf ein sehr solides Jahr zurück“

Darbo konnte 2025 erneut einen Umsatzrekord aufstellen. Auch die hohe Exportquote konnte gehalten werden.

Die A. Darbo AG konnte ihren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut steigern und erstmals die 200-Mio.-€-Marke überspringen: Nach 197,1 Mio. € im Jahr davor bilanzierte man 2025 bei 209,5 Mio. € – ein Plus von 6,4%. Wachstumstreiber war neben einem neuerlich starken Exportgeschäft – die Quote liegt unverändert bei rund 60% – auch eine positive Entwicklung über „nahezu alle Geschäftsbereiche“ hinweg, wie es in einer Aussendung im Nachgang der Hauptversammlung heißt.

Top 3 in Deutschland geknackt
„Wir blicken auf ein sehr solides Geschäftsjahr zurück. Gerade in Zeiten zunehmender Unsicherheiten zeigt sich, wie wertvoll langfristiges Denken, hohe Qualitätsstandards und eine breite Marktaufstellung sind. Wir verfolgen unseren Weg konsequent weiter – mit klarer strategischer Vision, Innovationskraft und einem klaren Bekenntnis zu unseren Wurzeln in Tirol“, erklärt Klaus Darbo, Vorstandsvorsitzender der A. Darbo AG. Mittlerweile werden die Produkte des Familienunternehmens in über 50 Länder geliefert; „besonders dynamisch“ entwickelte sich 2025 erneut Deutschland, wo Darbo seine Position als einer der führenden Markenhersteller im Konfitürensegment weiter festigen konnte und gemäß Unternehmensangaben mittlerweile zu den drei umsatzstärksten Markenherstellern zählt. Auch Märkte wie Italien, China und die USA würden „wichtige Wachstumsbeiträge“ leisten.

Hoffen auf gute Erntesaison
Dass sich das internationale Geschäft „trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen positiv entwickelte, unterstreicht die Stabilität unseres Unternehmens“, betont Klaus Darbo. Geopolitische Entwicklungen hätten sich in einzelnen Regionen unterschiedlich ausgewirkt, insbesondere das Geschäft im Mittleren Osten habe zuletzt „unter erschwerten Voraussetzungen“ gestanden. Dank der breiten geografischen Diversifizierung sei Darbo insgesamt jedoch „auf stabilem Wachstumskurs“ geblieben – wiewohl die Obsternte vielerorts deutlich schwächer als üblich ausgefallen sei und „die gesamte Branche vor zusätzliche Aufgaben“ gestellt habe.
Mit Blick auf die laufende Erntesaison zeigt sich das Unternehmen vorsichtig optimistisch – und hofft nach mehreren schwierigen Jahren auf eine positive Entwicklung: „Gerade in herausfordernden Jahren zeigt sich, wofür eine Marke steht. Wir machen keine Kompromisse bei der Qualität unserer Rohstoffe – auch wenn die Beschaffung zunehmend anspruchsvoll wird. Unsere Kundinnen und Kunden dürfen sich jederzeit auf den typischen Darbo-Genuss verlassen“, so Klaus Darbo.

Regionales Bekenntnis
Was die Herstellung anbelangt, hält Darbo weiterhin den (Lokal-)Patriotismus hoch: Mit aktuell 440 Mitarbeitern zählt Darbo weiterhin zu den bedeutenden Arbeitgebern der Region; produziert wird wie gehabt ausschließlich an vier Standorten in Tirol – in die auch kräftig investiert wird: 2026 sollen in Summe über zehn Millionen Euro in die Erweiterung der Kapazitäten, die Digitalisierung und die Infrastruktur fließen.

„Wir denken langfristig – für unsere Marke, unsere Mitarbeitenden und den Standort Tirol. Wachstum bedeutet für uns nicht nur mehr Kapazitäten, sondern vor allem Zukunftssicherheit. Deshalb investieren wir konsequent in moderne Technologien, Digitalisierung und nachhaltige Weiterentwicklung“, erklärt Klaus Darbo.

Sommerliche Impulse
In puncto Sortiment verzeichnet Darbo neben einer dauerhaften Erweiterung des Honigsegments um den Alpengold Alpenhonig („eine hochwertige Spezialität mit starker Herkunftsbetonung“) auch eine Reihe saisonaler Neulancierungen – darunter die Sorte „Sizilianische Orange“ im Sirupsegment und die Konfitürenvariationen Mango-Marille, Ananas und Erdbeer Bourbon-Vanille.

„Innovation bedeutet für uns nicht, jedem Trend hinterherzulaufen. Neue Produkte müssen glaubwürdig zu Darbo passen, höchste Qualität bieten und echten Genuss schaffen. Genau darin sehen wir unsere Stärke“, meint Klaus Darbo.

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