EDELSTAL. Unter fachkundiger Anleitung und mit Unterstützung des Maschinenrings setzten sie 40 verschiedene heimische, trockenheitsresistente Arten. Die an die pannonischen Standortbedingungen angepasste Hecke soll künftig Lebens- und Rückzugsräume für Insekten, Vögel und andere Kleintiere schaffen, vor Wind schützen und die bestehenden Naturflächen auf dem Werksareal ergänzen.
„Als eines der größten Unternehmen in der Region tragen wir Verantwortung für unser direktes Umfeld und nehmen diese durch konkretes Handeln sowie persönlichen Einsatz wahr“, erklärt Sorin Popescu, Werksleiter von Coca-Cola HBC Österreich in Edelstal. „Mit der Pflanzung ergänzen wir die bereits vorhandenen Grünflächen am Standort und tragen zu einer größeren Vielfalt an Lebensräumen rund um das Werksgelände bei“, ergänzt Theresa Fleischberger, Projektleiterin und Environment Manager bei Coca-Cola HBC Österreich.
Ökologische Aufwertung des Werksumfelds
Auch in den vergangenen Jahren wurde das direkte Werksumfeld ökologisch aufgewertet. Auf rund 2.000 Quadratmetern entstanden naturnahe Blumenwiesen, die insbesondere auf die Bedürfnisse von Bienen und Schmetterlingen abgestimmt sind. Zudem wurden rund 90 Bäume und Sträucher gepflanzt, darunter klimafitte Arten. Im nahe gelegenen, eingezäunten Brunnenschutzgebiet sind außerdem zehn Bienenvölker beheimatet, die seit 2021 jährlich Honig für die Belegschaft produzieren.
„Coca-Cola HBC Österreich ist seit vielen Jahren ein wichtiger Teil unserer Gemeinde. Umso mehr freut es mich, dass sich das Unternehmen und seine Mitarbeitenden auch persönlich für die Biodiversität in Edelstal einsetzen. Solche gemeinsamen Initiativen stärken zugleich die Verbundenheit zwischen Betrieb und Gemeinde“, betont Gerald Handig, Bürgermeister von Edelstal.
Fortsetzung des Engagements
Der Schutz natürlicher Ressourcen und die Förderung der Biodiversität zählen zu den Schwerpunkten der gruppenweiten Nachhaltigkeitsstrategie Mission Refresh von Coca-Cola HBC. Bereits 2025 unterstützten rund 30 Mitarbeitende den Nationalpark Neusiedler See–Seewinkel bei der Entfernung invasiver Ölweiden in den Gebieten Lange Lacke und Birnbaumlacke. Mit dem diesjährigen Einsatz kehrte die Initiative an den eigenen Produktionsstandort zurück und soll dort eine langfristige Biodiversitätsinitiative begründen. (red)