Der Billa-Markt in der Ödenburger Straße 18a im burgenländischen Pöttsching (Bezirk Mattersburg) steht seit der Vorwoche unter der Leitung von Cornelia Kammerer. Die frischgebackene selbständige Kauffrau begann ihre Karriere 1999 als Lehrling bei Merkur (heute: Billa Plus) und fungierte später auch als Marktleiterin bei der Rewe. Zwischenzeitlich außerhalb des Unternehmens tätig, kehrt sie nun als erste externe Bewerberin zu dem Lebensmittelhändler zurück.
„Ich freue mich sehr, mit Billa einen Partner gefunden zu haben, mit dem ich meinen Wunsch nach Selbstständigkeit verwirklichen kann. Nach vielen Jahren im Unternehmen und meiner Tätigkeit als Marktmanagerin ist es für mich ein besonderer Schritt, nun als selbstständige Billa-Kauffrau zurückzukehren“, betont Kammerer. „Mein Ziel ist es, den Markt mit einer klaren persönlichen Handschrift zu führen. Wir wollen für unsere Kundinnen und Kunden da sein, ihre Wünsche erfüllen und ihnen ein persönliches Einkaufserlebnis bieten. Gemeinsam mit meinem Team werde ich den Standort weiterentwickeln und als verlässlicher Nahversorger die Gemeinde Pöttsching stärken.“
2020 umfassend modernisiert
Auf einer Verkaufsfläche von rund 810 m² erwartet Kunden ein breites Sortiment aus bekannten Klassikern, Eigenmarken und diversen regionalen Spezialitäten. Der Markt am Rand des Ortsgebiets, der 2009 eröffnet und im Herbst 2020 umfassend modernisiert wurde, ist barrierefrei zugänglich und bietet 69 Parkplätze, darunter drei Behindertenparkplätze. Elektronische Preisauszeichnung und Sitzgelegenheiten nach dem Kassabereich sollen für ein modernes Einkaufserlebnis sorgen; eine Photovoltaikanlage am Dach trägt zur nachhaltigen Energieversorgung des Marktes bei.
Meilenstein für Modell
„Nach drei Jahren intensiver Aufbau- und Optimierungsarbeit haben wir das Billa-Kaufleute-Modell auf ein stabiles Fundament gestellt. Dass wir mit Cornelia Kammerer nun erstmals eine externe Bewerberin für einen Standort gewinnen konnten, ist ein wichtiger Meilenstein“, hebt Brian Beck, Billa-Vorstand Großhandel und Kaufleute, hervor. Das Ende 2022 in Niederösterreich gestartete Modell sei „reif, weiter zu wachsen“ und auch Bewerbern, die gegenwärtig nicht bei der Rewe tätig sind, „einen attraktiven Weg in die Selbstständigkeit bieten“.
Der Billa Kammerer in Pöttsching ist der nunmehr fünfte privatisierte im Burgenland – auch die Märkte in Forchtenstein, Rust, Zurndorf und Bruckneudorf werden von selbstständigen Kaufleuten geführt. Österreichweit hält die Rewe bei 40 selbstständigen Kaufleuten; bis Ende des Jahres sollen noch 25 weitere hinzukommen, für 2027 hat man die 100er-Marke im Visier.
Einhergehend mit der Eröffnung des Modells für externe Bewerbe will sich die Rewe heuer auch verstärkt in den Westen des Landes vorwagen. Nachdem im Juli 2025 mit Emanuel Rauter der erste Billa-Kaufmann in Kärnten (Villach) einen Markt übernahm, sollen im Laufe des heurigen Jahres auch die ersten Privatisierungen in Salzburg und Tirol anstehen. (red)
Stark positioniert
Bereits im Vorjahr startete die Buwog im Bereich Projektentwicklung als einer der ersten Bauträger wieder voll durch und setzte auch in der Bestandsbewirtschaftung neue Maßstäbe.
