TIROL. Beim Tiroler Nahversorger MPreis haben Lehrlinge und junge Mitarbeiter erstmals einen Jugendvertrauensrat gewählt. Damit erhält das Unternehmen eine neue Interessenvertretung für rund 180 wahlberechtigte junge Beschäftigte.
Das Gremium besteht aus sechs Mitgliedern und soll künftig als Sprachrohr der jungen Mitarbeiter fungieren. Es wurde für eine Funktionsperiode von zwei Jahren gewählt und wird sich mit Themen rund um Ausbildung, Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten beschäftigen.
„Als Familienbetrieb ist es uns wichtig, dass sich alle Generationen bei uns gehört fühlen. Mit dem Jugendvertrauensrat schaffen wir eine zusätzliche, strukturierte Stimme für unsere jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir wünschen dem frisch gegründeten Jugendvertrauensrat einen gelungenen Start und freuen uns auf konstruktive Anregungen mit dem gemeinsamen Ziel, MPreis als Ausbildungsbetrieb noch attraktiver für Lehrlinge und Berufseinsteigerinnen zu machen“, sagen Mathias Mölk und Jakob Mölk, Mitglieder der Geschäftsführung.
Tabea Wilhelmer, Vorsitzende des Jugendvertrauensrats, betont die Bedeutung der neuen Struktur: „Als ehemaliger Lehrling liegt es mir besonders am Herzen, die Anliegen unserer jungen Kolleginnen und Kollegen zu vertreten. Wir möchten ihre Stimme stärken und im Austausch mit der Geschäftsführung und dem Betriebsrat aktiv mitwirken.“
Der Jugendvertrauensrat soll künftig als Bindeglied zwischen jungen Beschäftigten, Betriebsrat und Unternehmensleitung fungieren und die Perspektive der jüngeren Generation stärker in interne Entscheidungen einbringen. (red)
