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Farben aus der Natur und Refibra: Tchibo setzt auf innovative Upcycling-Ideen © Tchibo
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Redaktion 08.07.2021

Farben aus der Natur und Refibra: Tchibo setzt auf innovative Upcycling-Ideen

Tchibo bietet erstmalig Kleidung an, die mit natürlichen Rohstoffen, konkret landwirtschaftlichen Pflanzenabfällen, gefärbt wird.

WIEN. Ferner wendet Tchibo für seine Textilien eine wegweisende Innovation des Upcyclings an: Die Refibra-Technologie, mit der alte Baumwollreste ein zweites Leben erhalten. Mit seinen neuen Kollektionen setzt Tchibo einen weiteren Schritt in Richtung einer 100% nachhaltigen Geschäftstätigkeit.

Neue Mode in den Farben der Natur
Tchibo verwendet in seiner aktuellen Kollektion erstmalig Farben aus der Natur. Zum Einsatz kommen landwirtschaftliche Pflanzenabfälle wie etwa Sägepalmen und Rübenreste. Verwendet werden somit nur nachwachsende Rohstoffe, die weltweit reichlich vorhanden sind. Dieser Upcyclingprozess ermöglich es, Rohstoffreste länger im Produktionskreislauf zu halten, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig das Klima zu schützen.

Es gibt noch weitere Vorteile dieser Textil-Färbetechnik: Durch den Einsatz natürlicher statt chemischer Mittel werden nicht nur Menschen entlang der Lieferkette geschützt, durch den klimafreundlichen Herstellungsprozess werden auch der Wasser- und Energieverbrauch gegenüber herkömmlichen Färbemethoden reduziert. Alle von Tchibo verwendeten natürlichen Farbstoffe sind geprüft, frei von Schadstoffen und toxikologisch unbedenklich, die Textilien sind GOTS-zertifiziert (Global Organic Textile Standard).

Natürlich gefärbte Mode von Tchibo ist seit Mittwoch, 7. Juli 2021, in allen Filialen sowie im Tchibo Online-Shop unter tchibo.at verfügbar.

Ausblick auf nächste Themenwelt
Auch bei der Produktion nachhaltiger Wäsche und Homewear setzt Tchibo auf Innovation: Neben Bio-Baumwolle und Lenzing Viskose wird für die Herstellung der Tchibo-Textilien die zukunftsweisende Refibra-Technologie verwendet. Diese Produktion ermöglicht die Wiederverwendung von Fasern sowie das Re- und Upcycling von wertvollen Rohstoffen, was bedeutend zur CO2-Reduktion und Ressourcenschonung beitragen soll. In der Kreislaufwirtschaft der Zukunft wird nichts als Abfall behandelt: Was im Zuge eines bestimmten Prozesses übrig bleibt, wird einem anderen Prozess zugeführt und bleibt somit im Kreislauf. So schenkt die Refibra-Technologie Baumwollstoffresten, die bei der Bekleidungsherstellung anfallen und sonst auf Mülldeponien oder Verbrennungsanlagen enden würden, ein zweites Leben, indem sie diese in völlig neue Cellulosefasern upcycelt.

Die Technologie beinhaltet das Upcycling eines wesentlichen Anteils von Baumwollstoffresten vermischt mit Zellstoff, der wiederum aus zertifiziert nachhaltigen Wäldern hergestellt wird. Das Rohmaterial wird zu neuen Tencel-Lyocellfasern verarbeitet, um neue Stoffe und Kleidungsstücke herzustellen. Das innovative Verfahren senkt den Wasserverbrauch um 95% im Vergleich zur Herstellung herkömmlicher Baumwolle. Die hergestellten Fasern sind kompostierbar und biologisch abbaubar. Auf diesem Weg entsteht die neue Kollektion von Tchibo. Die Tag- und Nachtwäsche aus recycelten Baumwollfasern ist ab 13. Juli bei Tchibo erhältlich. (red)

 

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