WIEN/LINZ. KI-Tools sind für viele Menschen aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken – und werden mittlerweile auch verstärkt beim Shopping genutzt. Eine am Montag von Celum und TQS präsentierte Studie zeigt, dass Künstlicher Intelligenz beim Shopping eine wachsende Bedeutung zukommt: 29% der Befragten (1.000 Österreicher zwischen 16 und 65 Jahren) lesen die KI-Zusammenfassungen von Google und 26,8% greifen auf KI-basierte Chatbots wie ChatGPT zurück.
Konsequenzen für Händler
„Wir stehen erst am Beginn der Ära des ‚Agentic Commerce‘, also der kundenseitigen Nutzung von KI im Kaufprozess. Aktuell kommt sie vorrangig in der Produktsuche zum Einsatz. In Zukunft ist aber davon auszugehen, dass uns KI-Agenten auch die Entscheidung und den Kauf abnehmen werden“, erklärt Alexandra Vetrovsky-Brychta, Chief Growth Officer von Celum. Für Marken und Händler bedeute dies, dass sie „die Inhalte zu ihren Produkten schon jetzt so aufbereiten“ müssen, dass diese „von der KI gefunden, verstanden und schlussendlich empfohlen beziehungsweise gekauft werden“. Wer den Content nicht für Maschinen strukturiere, werde in der Entscheidungslogik der Agenten „schlicht nicht mehr stattfinden“.
Die Offenheit für KI-Tools korreliert mit dem Alter – je jünger, desto größer; Frauen nutzen Agentic Commerce tendenziell etwas häufiger als Männer. (red)
TEDAI 2026
Künstliche Intelligenz verändert Technologie, Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft in rasantem Tempo. Doch gerade dort, wo sich unterschiedliche Perspektiven begegnen, entstehen die