Too Good To Go baut Logistik aus
© Spring GDS
Bringt es auch in Österreich auf die Straße: To Good To Go-Lager in Mannheim.
RETAIL Redaktion 13.02.2026

Too Good To Go baut Logistik aus

Die Lebensmittelretter von Too Good To Go setzen auf ein neues Logistikzentrum für Deutschland und Österreich.

WIEN/MANNHEIM. Mehr als 1,5 Mio. Pakete mit geretteten Lebensmitteln hat Too Good To Go seit dem Start der Lieferoption im Juli 2024 in Deutschland und Österreich ausgeliefert. Um die gestiegene Nachfrage zu bewältigen, nutzt das Unternehmen seit November ein neues, zentrales Lager des Logistikpartners PostNL; betrieben wird es von Spring GDS, in Schifferstadt nahe Mannheim.

Der Standort mit einer Fläche von 10.000 m² und einer Kapazität von bis zu 4 Mio. Paketen bildet künftig das Herzstück der Auslieferung für Deutschland und Österreich. Kürzere Lieferwege und eine schnellere Abwicklung sollen dazu beitragen, noch mehr Lebensmittel vor der Verschwendung zu bewahren.

Irregulär, aber einwandfrei
Die Pakete enthalten sorgfältig zusammengestellte Produkte, die einwandfrei genießbar sind, aber nicht mehr regulär verkauft werden können. Die Gründe: Überproduktionen, geänderten Verpackungen oder beschädigte Etiketten.
Da das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten ist, finden diese Waren über Too Good To Go einen neuen Weg direkt zu den Konsumenten nach Hause. Das Sortiment reicht von Snacks, Getränken und Müslis bis hin zu Vorratspaketen für die Speisekammer. Neu sind mittlerweile Pakete mit Tierfutter im Programm, was eine deutliche Erweiterung darstellt.
„Wir freuen uns sehr über die Eröffnung unseres neuen Lagers in Deutschland, da die Nachfrage nach Too Good To Go Paketen auch in Österreich sehr hoch ist. Mithilfe des Lagers in Schifferstadt ist es uns möglich, Bestellungen aus Österreich flexibler und schneller abzuwickeln und so künftig noch mehr Lebensmittel vor der Verschwendung zu retten“, sagt Georg Strasser, Country Director Too Good To Go Österreich.

1,5 Mio. Pakete gerettet
Neben dem Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung profitieren Nutzer auch finanziell, da die Pakete zu einem reduzierten Preis angeboten werden. Seit dem Start der App in Österreich im Jahr 2019 konnten mehr als 18 Mio. Mahlzeiten und 1,5 Mio. Pakete gerettet werden. (red)

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