LINZ. Der voestalpine-Konzern hat im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 (1. April bis 30. Juni 2026) ein solides Ergebnis erwirtschaftet. Der Umsatz stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode von 3,9 Mrd. EUR auf 4 Mrd. EUR. Das operative Ergebnis (EBITDA) erhöhte sich auf 495 Mio. EUR (Vorjahr: 361 Mio. EUR), worin rund 100 Mio. EUR an Einmaleffekten enthalten sind. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 78,8 % auf 307 Mio. EUR. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich auf 196 Mio. EUR.
Strategische Investitionen und Reorganisation
„In diesem von externen Einflüssen maßgeblich geprägten Umfeld legen wir unseren Fokus weiterhin auf die konsequente Reorganisation renditeschwacher Geschäftsbereiche und forcieren gleichzeitig internationale Wachstumsprojekte. Unsere robuste Strategie und unsere starke Bilanzstruktur bilden dabei eine stabile Grundlage“, sagt Herbert Eibensteiner, CEO der voestalpine AG.
Im Rahmen der Local-for-local-Strategie erweiterte der Konzern die Produktionskapazitäten in den USA und Kanada. Am Standort Jeffersonville wurden rund 70 Mio. EUR investiert, zudem entsteht in Thorold eine neue Fertigungsstätte für Weichen- und Schienenkomponenten. Das Transformationsprogramm greentec steel verläuft planmäßig: Im ersten Halbjahr 2027 sollen die Elektrolichtbogenöfen in Linz und Donawitz in Betrieb gehen. Der Aufsichtsrat gab zudem eine Erweiterungsinvestition von rund 100 Mio. EUR für den Standort Donawitz frei.
Ausblick auf das Gesamtjahr
Die Nettofinanzverschuldung reduzierte sich im Jahresvergleich um 28,7 % auf 1 Mrd. EUR per 30. Juni 2026. Die Zahl der Beschäftigten sank um 1,8 % auf 48.640 Vollzeitäquivalente, vor allem bedingt durch Reorganisationsmaßnahmen in der High Performance Metals Division sowie im Bereich Automotive Components. Für das Gesamtjahr 2026/27 bestätigt der Vorstand die Prognose eines EBITDA zwischen 1,60 Mrd. und 1,85 Mrd. EUR. (red)
voestalpine.com
ORF III: Peter Schöber abberufen und beurlaubt
WIEN ORF-III-Co-Geschäftsführer Peter Schöber ist wegen Compliance-Vorwürfen abberufen und beurlaubt worden. Der ORF bestätigte gegenüber der APA entsprechende Medienberichte.