Waschreport zeigt Wissenslücken beim nachhaltigen Waschen
© Werner & Mertz
RETAIL Redaktion 20.10.2026

Waschreport zeigt Wissenslücken beim nachhaltigen Waschen

Nachhaltigkeit und Waschleistung sind für Österreichs Konsumenten gleichermaßen wichtig, im Waschalltag bestehen allerdings deutliche Wissenslücken.

WIEN. Das zeigt der aktuelle Waschreport des Wasch- und Reinigungsmittelherstellers Werner & Mertz, bekannt durch die Marke Frosch. Für die Studie hat TQS Research & Consulting 1.000 Personen zwischen 16 und 65 Jahren befragt. Demnach legen 71% gleichermaßen Wert auf Umweltverträglichkeit und Reinigungsleistung. 64% würden bei gleicher Waschleistung das umweltfreundlichere Produkt bevorzugen. Obwohl 79% überzeugt sind, dass nachhaltiges Waschen bereits bei der Wahl des Waschmittels beginnt, achten beim Einkauf lediglich 56% auf dessen Umweltverträglichkeit.

Besonders groß sind die Wissensdefizite bei der Programmwahl. Nur 42% wissen, dass Kurzprogramme in der Regel mehr Energie benötigen als Eco-Programme. Dennoch verwenden 62% Kurzprogramme, um Energie oder Wasser zu sparen, während lediglich 53% regelmäßig das Eco-Programm nutzen. Auch überholte Waschgewohnheiten halten sich hartnäckig: 26% glauben, dass Handtücher und Bettwäsche erst bei 90 Grad hygienisch sauber werden. Immerhin wissen 63%, dass Alltagswäsche bereits bei 20 bis 30 Grad gereinigt werden kann, 57% waschen tatsächlich bei diesen Temperaturen.

Bei der Waschmitteldosierung kennen 79% den Einfluss von Wasserhärte und Verschmutzungsgrad, mehr als ein Viertel berücksichtigt diese Faktoren jedoch nicht. „Die Menschen wollen sich nicht zwischen Nachhaltigkeit und Waschleistung entscheiden“, erklärt Florian F. Iro, Geschäftsführer von Werner & Mertz Hallein. Die Studie zeige aber eine deutliche Lücke zwischen Wissen und Handeln. Das Unternehmen will deshalb verstärkt über ressourcenschonendes Waschen, geeignete Rezepturen und Kreislaufwirtschaft informieren.

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