WIEN. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychische Leiden und Diabetes zählen zu den häufigsten Indikationen in Österreich. Blutdrucksenker, Antidepressiva, Medikamente gegen Fettstoffwechselstörungen, Diabetesmittel, Blutverdünner und Beruhigungsmittel sind die Präparate, die hierzulande am häufigsten eingenommen werden. Fast 50% der abgegebenen Medikamente müssen Patienten und Patientinnen aufgrund der niedrigen Preise selbst bezahlen, heißt es vom Österreichischen Generikaverbandes.
Mehr Diabetiker
Einen deutlichen Anstieg gab es bei Antidiabetika: Sie legten von 5,7 Mio. Packungen im Jahr 2023 auf 7,0 Mio. Packungen im Jahr 2024 zu, meldet der Dachverband der Sozialversicherungsträger. Insgesamt gaben die Krankenkassen im Jahr 2025 rund 5,56 Mrd. € für Arzneimittel aus – ein Plus von mehr als acht Prozent. Für 2026 wurde dennoch die Rezeptgebühr eingefroren, was letztlich auch zu höheren Ausgaben für die Krankenkassen führen wird, weil die Versicherten anteilig weniger selbst bezahlen. (red)
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