••• Von Sabine Stehrer
NEUNKIRCHEN/WIEN. Wie wirksam ist ein Medikament bei einem bestimmten Menschen? Wie hoch ist das Risiko für Nebenwirkungen, mit denen er oder sie zu rechnen hat? Wie hoch soll das Medikament bei ihm oder ihr dosiert werden? Diese Fragen lassen sich mit dem „MedikamenteCheck“ in Form von genetischen Analysen des Neunkirchner Gesundheitsunternehmens Permedio International GmbH beantworten.
„Ankommen in Versorgung“
„Mit den genetischen Analysen adressiert Permedio ein zentrales Zukunftsthema im Gesundheitsbereich“, sagt dazu der Unternehmer und Investor Hans Peter Haselsteiner und ergänzt: „Der MedikamenteCheck zeigt aus meiner Sicht sehr klar, wie personalisierte Medizin konkret im Versorgungsalltag ankommen kann.“ Da bei Permedio medizinische Expertise, die Fähigkeit zur technologischen Umsetzung und ein wachsender Bedarf zusammenkommen, sehe er großes Potenzial für eine weitere Skalierung, ein Wachstum auch im Sinn eines Ausbaus des Service für Ärztinnen und Ärzte sowie einer daraus folgenden noch stärkeren Integration in medizinische Abläufe. Mit dem Investmentunternehmen ZMH GmbH, einer Beteiligungsgesellschaft der Haselsteiner Familienprivatstiftung (HFPS) habe er sich deshalb dazu entschlossen, den Weg von Permedio als Investor zu begleiten.
Permedio-Gründer und neben Katharina Schneider Geschäftsführer des Gesundheitsunternehmens Stefan Wöhrer sagt, er freue sich, mit Haselsteiner nun jemanden an Bord zu haben, der die Herausforderungen von Innovation und Aufbau versteht.
Begegnung bei Start-up-Show
Die nunmehrigen Geschäftspartner sind einander 2021 bei der Puls 4-Start-up-Show „2 Minuten 2 Millionen“ begegnet. Dort erklärte Wöhrer, dass die Reaktionen auf Arzneimittel von Mensch zu Mensch variieren können und genetische Faktoren dabei eine Rolle spielen. Dies, um anschließend seine Vision von Genanalysen als Gamechanger für eine personalisierte Medizin zu präsentieren. Damals war Haselsteiner noch als Juror und möglicher Investor für die Sendung tätig.
