WIEN. Die Vorsorgeuntersuchung ist in die Jahre gekommen. Zuletzt wurde sie im Jahr 2005 grundlegend überarbeitet. Seither hat sich das medizinische Wissen erheblich weiterentwickelt. Vier Fachgesellschaften fordern daher eine Modernisierung. Die Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin (ÖGIM), die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG), die Österreichische Kardiologische Gesellschaft (ÖKG) und die Österreichische Gesellschaft für Nephrologie (ÖGN) haben kürzlich im Rahmen der Safe Hearts Allianz einen gemeinsamen wissenschaftlichen Vorschlag zur Weiterentwicklung der Vorsorgeuntersuchung erarbeitet. Konkret wurden 16 Erkrankungen und Risikofaktoren auf Basis nationaler und internationaler Evidenz bewertet. Fünf Bereiche sollten neu aufgenommen, acht bestehende Bereiche adaptiert werden. Rund 1,4 Mio. Menschen nehmen jährlich an der Vorsorgeuntersuchung teil. (ehs)
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