WIEN. Die Wiener Ärztekammer präsentierte dieser Tage ihre gesundheitspolitische To-do-Liste für 2026. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass Politik das Bohren harter Bretter bedeutet – denn manch Forderung wurde in der Vergangenheit schon wiederholt vorgebracht. Präsident Johannes Steinhart drängte bei dem Pressegespräch auf einen Entbürokratisierungsgipfel. Aktueller Anlass: die ab Juli verpflichtende Diagnosecodierung. Im Moment sei man bei diesem Projekt damit beschäftigt, Kinderkrankheiten zu beheben, schilderte Steinhart. Für Ärzte bedeute die Diagnosecodierung künftig mehr Zeit vor dem PC, während gleichzeitig über einen Ärztemangel gesprochen werde. Vertreter von Ärzteschaft, Sozialversicherungen, Spitalsorganisationen und der Politik sollten sich zusammenfinden, um Maßnahmen für einen Bürokratieabbau zu definieren, schlägt der Präsident vor. Statt Wahlärzte zu verpflichten, für das öffentliche Gesundheitssystem tätig zu sein, brauche es mehr Motivation, um den Mangel an Kassenärzten zu beheben, bleibt die Kammer bei ihrer bekannten Linie. (ehs)
Stark positioniert
Bereits im Vorjahr startete die Buwog im Bereich Projektentwicklung als einer der ersten Bauträger wieder voll durch und setzte auch in der Bestandsbewirtschaftung neue Maßstäbe.
