WIEN. Die Entscheidung über die Finalisten für den Staatspreis Marketing 2026 ist gefallen: Eine Jury unter der Leitung von Thomas Foscht (Universität Graz) hat aus insgesamt 148 Einreichungen 27 Projekte ausgewählt. Der Preis wird im Zweijahresrhythmus vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus vergeben.
Die Auswahl umfasst Einreichungen aus sechs Hauptkategorien sowie drei Sonderkategorien. Aus der Finalistenliste werden in weiterer Folge die Nominierungen sowie die Preisträger ermittelt.
Auswahlkriterien und Kategorien
„Die Reduktion auf eine Finalistenliste von 27 Einreichungen war aufgrund von zahlreichen beeindruckenden Einreichungen gar nicht so leicht“, erklärt Jurypräsident Foscht und fügt hinzu: „Unsere Beurteilungskriterien waren Qualität, betriebswirtschaftliche Relevanz und Innovationsgrad – nicht die Unternehmensgröße, Branche oder Budgethöhe. Was uns auch noch wichtig war: Die jeweilige Marketingleistung sollte einen klaren Bezug zum Standort Österreich aufweisen. Und die Marketingleistungen mussten einen signifikanten Unternehmenserfolg nach sich gezogen haben.“
Die sechs Hauptkategorien umfassen Konsumgüter-, Investitionsgüter- und Dienstleistungsmarketing sowie Marketing im Handel und E-Commerce, Not-for-Profit-Marketing und Internal Marketing beziehungsweise Employer Branding. Ergänzend dazu wurden Sonderkategorien für Live Marketing & Event Marketing, Data Driven Marketing und Young Businesses berücksichtigt.
Verleihung im Juni
Die Preisverleihung findet am 8. Juni 2026 in der Eventlocation Stage 3 in Wien statt. Neben dem Staatspreis werden pro Kategorie weitere Nominierte und Finalisten ausgezeichnet. Zusätzlich wird je Bundesland eine Einreichung besonders gewürdigt.
„Trotz der gesamtwirtschaftlich angespannten Lage konnte die Zahl der Einreichungen grosso modo auf dem Niveau von 2024 gehalten werden. Das spricht für die Relevanz der Auszeichnung und zeigt, dass sich Österreichs marketingtreibende Unternehmen auch in härteren Zeiten gern dem Kräftemessen mit anderen Unternehmen stellen“, so Willy Lehmann, Präsident der Austrian Marketing Confederation (AMC). (red)
