WIEN. Die AI Factory Austria AI:AT hat vor Kurzem ihren AI:AT Coworking Hub im Solaris (Karl-Farkas-Gasse 22, 1030 Wien) in Wien eröffnet. Rund 300 Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Verwaltung sowie mehrere europäische AI Factories nahmen an der Veranstaltung und der anschließenden Abendveranstaltung im Marx Palast teil.
Im Zentrum standen der Aufbau souveräner KI-Fähigkeiten in Österreich, der praktische Zugang zu europäischen High-Performance-Computing-Ressourcen im Rahmen von EuroHPC sowie der Transfer von KI-Anwendungen in die Umsetzung. Innovations- und Infrastrukturminister Peter Hanke erklärte anlässlich der Eröffnung des Coworking Hub im Solaris: „Die AI Factory ist ein Meilenstein für die Stärkung von Österreichs digitaler Souveränität und ein zentrales Element im KI-Ökosystem des Innovationsstandortes Österreich. Wir schaffen damit ein wichtiges Angebot zur Beherrschung von KI-Technologien und der Umsetzung herausfordernder KI-Projekte und sichern für unsere Unternehmen, darunter viele KMU und Start-ups den Zugang zu KI-Hardware und Kompetenzen – beides ist zentral für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Österreich. Mit dem Coworking Hub bieten wir einen Trainingsraum, dessen Angebot von Einsteiger- und Executive-Formaten bis zu technischen Trainings reicht“
AI:AT versteht sich als marktneutraler Zugangspunkt für anspruchsvolle KI-Vorhaben und kombiniert Infrastruktur, Expertise, Kompetenzaufbau und Vernetzung. „Die AI Factory Austria unterstützt Kundinnen und Kunden als unabhängiger, vertrauenswürdiger Partner dabei, KI wirksam einzusetzen. Der AI:AT Coworking Hub im Solaris ist ein Ort, an dem Infrastruktur, Expertise und Zusammenarbeit zusammenkommen. Unser Auftrag ist es, wissenschaftliche Exzellenz in Anwendung, Wertschöpfung und gesellschaftlichen Nutzen zu überführen. Wenn wir wollen, dass Österreich bei KI gestaltet und nicht nur beobachtet, dann braucht es starke Ökosysteme und Orte wie diesen, an denen sie zusammenkommen“, sagte Karl Kugler, Co-Lead AI Factory Austria.
Markus Stöhr, ebenfalls Co-Lead AI Factory Austria, ergänzte: „Über die EuroHPC-Systeme wird Hochleistungsrechnen heute breiter zugänglich, auch für KMU, Start-ups, Industrie und öffentliche Verwaltung. In der AI Factory Austria ist es unser Ziel, diesen Zugang mit möglichst geringen Hürden zu ermöglichen und Organisationen bei der praktischen Nutzung zu begleiten. Parallel dazu schaffen wir die Grundlage dafür, dass in Österreich künftig der gesamte KI-Lebenszyklus auf moderner Infrastruktur unterstützt werden kann, mit hohen Anforderungen an Datensouveränität und Sicherheit.“
Seit Juli 2025 wurden nach Angaben der Initiative mehr als 20 Trainings mit über 900 Teilnehmern durchgeführt, mehr als 40 Vorhaben begleitet und über 30 Veranstaltungen organisiert. Zudem unterstützt AI:AT Organisationen beim Zugang zu europäischen Hochleistungsrechnern im EuroHPC-Ökosystem.
Der Hub ist als physischer Knotenpunkt für Projektteams, Start-ups, Industrie, Forschung und öffentliche Verwaltung konzipiert. Aktuell arbeiten dort 67 Co-Worker aus 28 Unternehmen; insgesamt stehen 94 Arbeitsplätze zur Verfügung. (red)
