Unter dem Motto „All Eyes on Music“ richtete sich am Freitagabend vergangener Woche der Blick ganz auf die heimische Musikszene. Die Amadeus Austrian Music Awards präsentiert von Coca-Cola feierten in der in der Wiener Marx Halle jene Künstlerinnen und Künstler, die das vergangene Jahr mit ihren musikalischen Leistungen geprägt haben.
Heuer waren insgesamt 52 Nominierte im Rennen, darunter 16 Newcomer. Am Ende konnten sich dreizehn Künstler und Bands durchsetzen.
Der Amadeus für das Album des Jahres präsentiert von Coca-Cola, eine der begehrtesten Kategorien, wurde dem Pop-Trio folkshilfe für ihr fünftes Studioalbum „bunt“ verliehen. Der Ö3 Song des Jahres ging an Pizzera & Jaus für ihren Hit „Zweifelturm“, mit dem sie zwei Wochen lang Platz 3 der Österreich Charts belegten. Die Rapperin Nenda stand bereits vor der Veranstaltung als Gewinnerin des FM4 Awards fest und nahm ihre erste Amadeus-Trophäe entgegen. Ebenfalls erstmalig ausgezeichnet wurde die Newcomerin Caro Fux. Sie erhielt den Preis AKM/AUME Songwriter des Jahres für ihren Song „Aff im Kopf“.
Stars und Newcomer
Den Sieg in der Kategorie Best Sound präsentiert von FAMA holte sich heuer die international erfolgreiche Band Klangkarussell für ihr Album „Petrichor“. Zum 10-Jahres-Jubiläum ihres Erfolgsalbums „Ham kummst“ spielten Seiler und Speer u.a. ein ausverkauftes Stadionkonzert. Dafür gab es nun bei den AAMAs den Preis oeticket Live Act des Jahres. Das Duo konnte sich außerdem als einziger Act in diesem Jahr doppelt freuen: Auch die Genre-Kategorie Pop/Rock haben sie für sich entschieden.
Bereits im vergangenen Jahr gewann Singer-Songwriterin Oska den Amadeus in der Kategorie Alternative und konnte sich hier auch heuer wieder durchsetzen. Zu den Seriensiegern gehören auch RAF Camora, der bereits zum neunten Mal Hip Hop/Urban für sich entschied, und Melissa Naschenweng, die ihre Erfolgssträhne in der Kategorie Schlager/Volksmusik seit 2020 fortsetzt.
Die Wiener Band 5/8erl in Ehr’n holte sich zum siebten Mal den Titel für Jazz/World/Blues. Als einer der erfolgreichsten Artists in der Geschichte der AAMAs erweitert Parov Stelar nach ein paar Jahren Pause nun seine Sammlung um eine weitere Trophäe für die Kategorie Electronic/Dance.
Große Bühnenshow
Neben den Preisverleihungen bereicherten insgesamt elf Live-Acts den Abend und sorgten mit ihren Auftritten für ein abwechslungsreiches Programm voller musikalischer Höhepunkte: Alexander Eder, Bibiza, Esther Graf & Ness, Ina Regen, Lemo, Lena Schaur, Nenda, PÄM, Vicky und Vulvarine, Siegerin in der Kategorie Hard & Heavy, brachten mit ihren unterschiedlichsten Sounds die Halle zum Beben. Ein Line-up, das zeigte, wie faszinierend facettenreich die New-Generation der österreichischen Musik klingt. Den feierlichen Abschluss der AAMAs 2026 bildete die Verleihung des Amadeus für das Lebenswerk: Unter großem Applaus nahm Peter Cornelius die ehrenvolle Auszeichnung von Peter Janda entgegen. (red)
Promis erzählen Hornbach-Spots
Der Baumarktbetreiber Hornbach startet mit „Hornbach nacherzählt“ eine neue Kampagne, in der fünf österreichische Persönlichkeiten frühere Werbespots aus ihrer Erinnerung schildern.
