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Bird landete in Wien © Bird

Christian Geßner

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Christian Geßner

Redaktion 24.09.2018

Bird landete in Wien

E-Scooter-Sharing-Service aus den USA startete als erster Anbieter in Wien.

WIEN. Bird, das E-Scooter-Sharing Service aus den USA, startete am Samstag den 22. September, als erster Anbieter in Wien. Das Unternehmen bringt damit ein neues erschwingliches und umweltfreundliches Mobilitätsservice in die Stadt. Ab morgen können die Wienerinnen und Wiener zwischen 7 und 21 Uhr einen Scooter über die Bird-App finden, buchen und nutzen.

Wien dritte europäische Metropole
Mit Paris und Brüssel startete Bird kürzlich in den ersten europäischen Städten. Bird löst das Problem der „letzten Meile“, bei dem die Wegstrecke zu kurz für einen effizienten öffentlichen Verkehr ist, aber zu lang zum Gehen. Von den Bürgerinnen und Bürgern wurde das Service in Paris und Brüssel hervorragend angenommen. Neun von zehn Fahrerinnen und Fahrern sind Wiederholungstäter – nutzen also das Service erneut, wenn sie einmal gefahren sind.  Nun folgt mit Wien die dritte europäische Metropole, die erste im deutschsprachigen Raum. „Wien ist Vorreiter bei E-Mobility und der Sharing Economy. Im Rahmen der Smart City Initiative tut sich hier grade wirklich viel, weshalb die Entscheidung für Wien eine sehr logische war“, erklärt Dr. Christian Geßner, General Manager für Bird in Wien.

Stadt ist wichtigster Partner
Bird ist bestrebt, mit den Stadtverantwortlichen so eng wie möglich zusammenzuarbeiten. Dabei geht Bird verantwortungsvoll vor: Die Einführung in einer Stadt findet stets nur mit einer überschaubaren Anzahl von Scootern statt. Im Falle Wiens startet man mit 100 E-Scootern. Erst wenn die Nachfrage groß genug ist und das Service gut angenommen wird, baut das Unternehmen die Scooter-Flotte aus. Darüber hinaus hat Bird eine Reihe von „Bird-Watchern“ auf den Straßen, die sicherzustellen, dass die Roller verantwortungsbewusst gefahren und nicht achtlos zurückgelassen werden. Sicherheit hat bei Bird oberste Priorität und es gibt eine Reihe von Richtlinien und Initiativen, um sicherzustellen, dass Bird für alle Wienerinnen und Wiener eine positive Ergänzung zum Mobilitätsmix bleibt. Alle User müssen bestätigen, dass sie über 18 Jahre alt sind, bevor sie fahren können. Außerdem stimmen die Userinnen und User einer Sicherheitsvereinbarung mit Bird zu. Diejenigen, die nicht verantwortungsbewusst handeln, können aus der App ausgeschlossen werden. Die Scooter sind nach Abstimmungen mit der Stadt Wien zum Betrieb auf Radwegen zugelassen und auf eine Maximalgeschwindigkeit von 24 km/h begrenzt.

Zum Schutz der Stadt
Besonderes Aufsehen erregte in den USA die sogenannte S.O.S (Save our Sidewalks) Initiative von Bird CEO & Founder Travis VanderZanden. In einem offenen Brief richtete er sich, motiviert durch die Szenarien von Ofo und O-Bike, mit klaren Worten an die CEOs anderer Sharing-Anbieter und lud sie ein, seinem Plan zu folgen:

  1. Tägliches Einsammeln: Bird sammelt jeden Abend alle Scooter ein, lädt, reinigt und repariert sie gegebenenfalls, um sie dann an strategisch wichtigen aber auch verkehrstechnisch unbedenklichen Orten neu zu parken. 
  2. Verantwortungsvolles Wachstum: Um die Stadt nicht mit Bird-Scootern zu überschwemmen, wird mit einer kleinen Anzahl gestartet und erst wenn jeder Scooter mindestens drei Mal pro Tag gebucht ist, wird die Flotte aufgestockt.
  3. 1 Euro für die Stadt: Bird spendet einen Euro pro Tag und Scooter an die Stadt Wien zur Förderung von nachhaltiger, städtischer Mobilität. Beispielsweise dem Bauen von Radwegen oder das fördern von Sicherheitsinitiativen.

Christian Geßner, General Manager für Bird in Wien: "Eines der größten Probleme, mit denen Städte konfrontiert sind, ist, wie man Menschen effizienter von A nach B bringen kann. Bird bietet eine großartige umweltfreundliche Option für jene Strecken, die zu weit zum Gehen sind, aber zu kurz für andere Optionen. In unseren bisherigen Städten sehen wir, dass Bird-Scooter Menschen nahtlos mit den Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs verbinden." 

Und weiter: „Wir bereiten uns seit einigen Monaten auf einen Start in Wien vor. Bird ist First Mover im E-Scooter-Sharing und unser Prinzip ist, dass wir erst dann News ankündigen, wenn wir auch wirklich auf der Straße sind. Das beinhaltet, dass wir eine perfekte Lösung für alle Beteiligten – die Stadt Wien, unsere Kundinnen und Kunden, die Wienerinnen und Wiener, die Mobilitätsagentur – gefunden haben. Wir freuen uns darauf, auf der Straße zu sein und eine echte Ergänzung der integrierten Mobilität in Wien zu sein.“

Patrick Studener, Vizepräsident von Bird und verantwortlich für Europa, Naher Osten und Afrika, sagt: „Ich bin wirklich begeistert, in Wien zu starten. Nicht nur, weil ich hier geboren wurde, sondern weil mit dem Chip in unserem aktuellen Roller ein wesentlicher Teil unserer Erfolgsgeschichte tatsächlich hier aus Österreich kommt. Bird wirkt sich in den Städten, in denen wir bisher tätig waren, durchweg positiv aus. Ich glaube, dass unser Service das hervorragende öffentliche Verkehrssystem Wien, mit dem ich aufgewachsen bin, gut ergänzen wird."

Wie Bird funktioniert

  • Laden Sie die Bird-App auf Ihr Smartphone herunter und registrieren Sie sich 
  • Öffnen Sie die App und finden Sie den nächstgelegenen Bird
  • Scannen Sie den Code oben auf dem Bird-Scooter, um ihn zu entsperren und Ihre Reise zu starten
  • Genießen Sie die Fahrt
  • Wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben, lassen Sie den Bird-Scooter an einem verantwortungsvollen Ort zurück (nicht auf Gehwegen oder anderen hoch frequentierten Plätzen) und beenden Sie die Fahrt in der App.

Was Bird kostet
Pro Fahrt zahlt man einen Grundpreis von einem Euro sowie 15 Cent pro genutzte Minute.

Über Bird
Bird ist ein Unternehmen für die gemeinsame Nutzung von Elektrofahrzeugen der letzten Meile. Bird hat sich der Bereitstellung erschwinglicher, umweltfreundlicher Transportlösungen für Gemeinden auf der ganzen Welt verschrieben. Das Unternehmen bietet eine Sharing-Flotte von Elektro-Scootern an, auf die über eine Smartphone-App zugegriffen werden kann. Bird-Scooter bieten den Menschen eine Möglichkeit, eine kurze Reise durch die Stadt oder die "letzte Meile" von der U-Bahn oder dem Bus zu ihrem Zielort zurückzulegen, ohne die Luft zu verunreinigen oder den Verkehr zu erhöhen. Bird arbeitet eng mit den Städten zusammen um sicherzustellen, dass Bird eine zuverlässige und erschwingliche Mobilitätslösung für Menschen ist, die dort leben und arbeiten. Bird wurde 2017 vom Transportpionier Travis VanderZanden gegründet, hat seinen Hauptsitz in Venice, Kalifornien, und expandiert auf der ganzen Welt. (red)

Folgen Sie Bird auf Instagram (www.instagram.com/bird), auf Twitter unter @BirdRide und finden Sie weitere Informationen unter www.bird.co 

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