Birgit Denk übernimmt Obfrauschaft beim Österreichischen Musikfonds
© Mario Panajotov
Der neue Vorstand: (v. l.) Stefan Hahn, Peter Vieweger, Birgit Denk, Hannes Tschürtz, Markus Lindauer und Franz Pleterski.
MARKETING & MEDIA Redaktion 31.03.2026

Birgit Denk übernimmt Obfrauschaft beim Österreichischen Musikfonds

Musikerin soll den Fonds in den kommenden drei Jahren weiterentwickeln.

WIEN. Der Österreichische Musikfonds hat Birgit Denk zur neuen Obfrau gewählt. Die Musikerin folgt im Rahmen der Mitgliederversammlung auf die bisherige Führung und soll den Fonds in den kommenden drei Jahren weiterentwickeln.

Denk kündigt an, ihre Erfahrung aus künstlerischer und kulturpolitischer Tätigkeit einzubringen. „Ich freu mich sehr, meine Fähigkeiten als Sängerin, Textautorin, Moderatorin und Sozialpädagogin als Obfrau des Österreichischen Musikfonds für die hiesige Musikszene einbringen zu können. Zusammen mit dem Vorstand, dem Geschäftsführenden wie MitarbeiterInnen werde ich, nach meinen Möglichkeiten, meine Energie und Erfahrung zur Weiterentwicklung des Fonds im Sinne aller in den Ring werfen. Music is the healer!“, wird Denk in einer Aussendung zitiert.

Im Vorstand kommt es zudem zu personellen Veränderungen: Georg Tomandl, Franz Medwenitsch und Peter Paul Skrepek standen auf eigenen Wunsch nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung. „Sie haben mit ihrem ehrenamtlichen Engagement beim Musikfonds maßgeblich zu dessen Gründung und steten Weiterentwicklung beigetragen und nicht zuletzt damit die Rahmenbedingungen für die heimischen Musikschaffenden und Musikbranche deutlich verbessert“, sagt Musikfonds-Geschäftsführer Harry Fuchs.

Für die kommende dreijährige Vorstandsperiode wurden in den Vorstand gewählt (in alphabetischer Reihenfolge): Birgit Denk (Obfrau), Stefan Hahn, Markus Lidauer, Franz Pleterski, Hannes Tschürtz und Peter Vieweger.

Inhaltlich soll der Fokus künftig unter anderem auf technologischen Entwicklungen wie Künstlicher Intelligenz, der Sichtbarkeit österreichischer Musik im Streaming sowie der Weiterentwicklung von Förderinstrumenten liegen. Auch die stärkere Einbindung von Frauen in Entscheidungspositionen wird als Ziel genannt. (red)

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